Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftspolitik zur Unterstützung der Chemieindustrie in NRW
Düsseldorf () – Die SPD im Düsseldorfer Landtag hat sich erleichtert über die Ankündigung von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) gezeigt, die Strompreiskompensation auszuweiten und Benchmarks im EU-Emissionshandel zu überprüfen. „Die Chemieindustrie ist eine Schlüsselbranche für NRW“, sagte SPD-Fraktionschef Jochen Ott der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).
„Sie steht für Wertschöpfung, Innovation und viele gut bezahlte Arbeitsplätze.“
Die rückwirkende Ausweitung der Strompreiskompensation für 2025, die höhere Beihilfeintensität sowie die Einbeziehung von Vorkettenverbräuchen in Chemieparks seien wichtige Signale für Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit, sagte Ott. „Ebenso ist es richtig, sich in Brüssel für realistische und faire Maßstäbe bei der Zuteilung kostenloser Emissionsrechte einzusetzen.“
Ott verwies darauf, dass seine Partei sich bereit im vergangenen Jahr für gezielte Entlastungen energieintensiver Industrien und eine aktive Industriepolitik starkgemacht habe, die Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke verbinde.
„Die aktuellen Schritte aus dem Bundesumweltministerium gehen in genau diese Richtung und sind ein wichtiger Beitrag, um NRW als starken und innovativen Chemiestandort zu sichern“, sagte er.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Chemie-Anlagen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD im Düsseldorfer Landtag begrüßt Ankündigung zur Ausweitung der Strompreiskompensation
- Bundesumweltminister Carsten Schneider plant Überprüfung der Benchmarks im EU-Emissionshandel
- Maßnahmen sollen Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der Chemieindustrie in NRW stärken
Warum ist das wichtig?
- Wichtig für die Chemieindustrie in NRW, die für Wertschöpfung und Arbeitsplätze steht
- Maßnahmen bieten Planungssicherheit und fördern Wettbewerbsfähigkeit
- Stärkung des Chemiestandorts NRW durch Unterstützung und realistische Emissionsrechte
Wer ist betroffen?
- Chemieindustrie in NRW
- energieintensive Industrien
- Arbeitsplätze in der Branche
Zahlen/Fakten?
- Rückwirkende Ausweitung der Strompreiskompensation für 2025
- Höhere Beihilfeintensität für Chemieparks
- Einbeziehung von Vorkettenverbräuchen in Chemieparks
Wie geht’s weiter?
- Ausweitung der Strompreiskompensation für 2025 umsetzen
- Überprüfung der Benchmarks im EU-Emissionshandel vorantreiben
- Aktive Industriepolitik zur Sicherung des Chemiestandorts NRW fortführen
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