Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Infrastrukturkoordination in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Nordrhein-Westfalen will die Koordination von Baustellen verbessern, indem alle Kommunen und Baulastträger ihre Baustellen künftig digital melden müssen. Bisher nutzen 155 Kommunen und Kreise die landeseigene Plattform freiwillig, was etwa einem Drittel entspricht.
Das teilte das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr am Donnerstag mit.
Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) erklärte bei einem Termin in der Landesverkehrszentrale in Leverkusen, das System könne sein Potenzial nur entfalten, wenn alle mitmachen. Mit einer geplanten Novelle des Straßen- und Wegegesetzes soll die Nutzung einer Baustellenkoordinierungsplattform ab dem 1. Januar 2027 für alle Baulastträger verbindlich werden.
Ziel sei eine einheitliche und aktuelle Datengrundlage, um Konflikte zu vermeiden und Verkehrsteilnehmer besser zu informieren.
Die Kommunen können zwischen dem landeseigenen System „Traffic Information Center“ und anderen Lösungen wählen, sofern sie die Daten an die Landesagentur für Mobilitätsdaten „Mobidrom“ übermitteln. Die Daten werden dann über den nationalen Zugangspunkt für Mobilitätsdaten bereitgestellt und können von Navigationsdiensten genutzt werden
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Nordrhein-Westfalen will digitale Meldung von Baustellen verbindlich einführen.
- Verkehrsminister Oliver Krischer kündigt Novelle des Straßen- und Wegegesetzes ab 1. Januar 2027 an.
- Ziel ist eine einheitliche Datengrundlage zur Vermeidung von Konflikten und besserer Information der Verkehrsteilnehmer.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Koordination von Baustellen zur Reduzierung von Verkehrsstörungen
- Schaffung einer einheitlichen Datengrundlage für bessere Informationen an Verkehrsteilnehmer
- Verbindliche Nutzung der Plattform fördert flächendeckende Datenintegration und -nutzung
Wer ist betroffen?
- Kommunen in Nordrhein-Westfalen
- Baulastträger
- Verkehrsteilnehmer
Zahlen/Fakten?
- 155 Kommunen und Kreise nutzen die Plattform freiwillig, was etwa einem Drittel entspricht.
- Ab dem 1. Januar 2027 wird die Nutzung der Baustellenkoordinierungsplattform für alle Baulastträger verbindlich.
- Ziel ist eine einheitliche und aktuelle Datengrundlage zur Vermeidung von Konflikten.
Wie geht’s weiter?
- Einführung einer verbindlichen digitalen Meldung von Baustellen ab dem 1. Januar 2027
- Kommunen wählen zwischen dem landeseigenen System und anderen Lösungen
- Ziel ist die Verbesserung der Koordination und Information für Verkehrsteilnehmer
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