Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Finanzierung für ambulante Krebsberatungsstellen neu ausgerichtet und erhöht. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilte am Freitag mit, dass künftig 750.000 Euro jährlich bereitstehen – 250.000 Euro mehr als bisher.
Bisher erhielten die Beratungsstellen einen pauschalen Festbetrag vom Land, nun orientiert sich die Förderung an den tatsächlichen Ausgaben und der regionalen Einwohnerzahl.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann betonte, dass damit sowohl Ballungsgebiete als auch ländliche Regionen bedarfsgerecht versorgt werden sollen.
Die neuen Fördergrundsätze gelten ab Dezember 2025 für das Jahr 2026. Anträge können Träger jährlich bis zum 15. Dezember digital über die Plattform gesundheit.web stellen.
Die Neuregelung wurde mit Fachverbänden und der Krebsgesellschaft NRW abgestimmt.
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