Razzia gegen Schwarzarbeit in Reinigungsbranche nach Drogenermittlungen

21. November 2025
1 min Lesezeit

Razzia gegen Schwarzarbeit in Reinigungsbranche nach Drogenermittlungen

Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftskriminalität in Hessen und Saarland

() – Bei einer großangelegten Razzia in und dem haben Zoll und Staatsanwaltschaft ein Netzwerk organisierter Schwarzarbeit im Reinigungsgewerbe aufgedeckt. Rund 130 Einsatzkräfte durchsuchten am Donnerstag 22 Geschäfts- und Wohnräume in Frankfurt am Main, Neunkirchen, Langen, sowie weiteren Orten in Hessen.

Dabei wurden zwei Haftbefehle gegen Männer im Alter von 41 und 48 Jahren vollstreckt sowie ein Vermögensarrest verhängt.

Die Ermittlungen richten sich gegen sechs Personen zwischen 30 und 62 Jahren, darunter fünf Männer und eine Frau. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in besonders schwerem Fall Sozialversicherungsbeiträge veruntreut und Steuern hinterzogen zu haben.

Ihr Reinigungsunternehmen soll bundesweit Dienstleistungen im Wert von rund 4,6 Millionen Euro erbracht haben, wobei ein Großteil der Löhne schwarz ausgezahlt worden sein soll.

Zur Finanzierung der Schwarzlöhne nutzten die Beschuldigten laut Ermittlern fingierte Rechnungen von Servicefirmen in Höhe von 2,6 Millionen Euro. Der Schaden für die Sozialversicherungsträger beläuft sich auf etwa 880.000 Euro.

Den Anstoß für die Ermittlungen gab der Verdacht, dass einige Beschuldigte eine Marihuanaplantage mit Ernten im zweistelligen Kilobereich betrieben. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt teilte mit, dass die Ermittlungen andauern.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei in Hamburg (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Razzia in Hessen und Saarland aufgedeckt; Netzwerk organisierter Schwarzarbeit im Reinigungsgewerbe.
  • 130 Einsatzkräfte durchsuchten 22 Räume; zwei Haftbefehle vollstreckt.
  • Ermittlungen gegen sechs Personen wegen Veruntreuung von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuerhinterziehung.

Warum ist das wichtig?

  • Aufdeckung eines Netzwerks organisierter Schwarzarbeit im Reinigungsgewerbe
  • Veruntreuung von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuerhinterziehung
  • Hoher wirtschaftlicher Schaden für die Sozialversicherungsträger

Wer ist betroffen?

  • Männer im Alter von 41 und 48 Jahren
  • Sechs Personen zwischen 30 und 62 Jahren (darunter fünf Männer und eine Frau)
  • Sozialversicherungsträger (Schaden von etwa 880.000 Euro)

Zahlen/Fakten?

  • 130 Einsatzkräfte durchsuchten 22 Geschäfts- und Wohnräume
  • Reinigungsunternehmen erbrachte Dienstleistungen im Wert von rund 4,6 Millionen Euro
  • Schaden für Sozialversicherungsträger beläuft sich auf etwa 880.000 Euro

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt
  • Prüfung der Verdachtsmomente bezüglich der Marihuanaplantage
  • Weitere rechtliche Schritte gegen die Beschuldigten möglich
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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