Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Umweltpolitik im Nationalpark Harz
Magdeburg () – Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt ist gegen die Pläne der Bundeswehr für ein zweiwöchiges Karrierecamp im Mai auf dem Brocken im Nationalpark Harz. Das teilte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Hendrik Lange, am Donnerstag mit.
Lange sagte, ein Nationalpark sei dem Naturschutz verpflichtet und nicht der Bundeswehr. ‚Im Nationalpark Harz muss Natur einfach Natur sein dürfen.
Das gilt auch für den Brockengipfel, deshalb hat Militär dort nichts zu suchen‘, sagte er. In der Brutzeit könnten Störungen durch Flüge oder militärische Inszenierungen unmittelbare Auswirkungen auf die sensiblen Vogelbestände haben.
Die strengen Schutzstandards für Tourismus, Veranstaltungen und gewerbliche Nutzung im Nationalpark dürften nicht aufgeweicht werden, nur weil es sich um ein militärisches Karrierecamp handele.
Laut Lange hätten sich binnen weniger Tage Tausende Menschen mit zwei Petitionen gegen das Camp gewandt, was das große Unverständnis zeige. ‚Die Linke sagt: Ein Nationalpark ist kein Spielplatz für PR und Werbung!‘
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Linke-Fraktion im Sachsen-Anhalt ist gegen ein Bundeswehr-Karrierecamp im Nationalpark Harz.
- Umweltschutz und der Schutz der Vogelbestände werden betont.
- Tausende Menschen haben sich gegen das Camp in Petitionen ausgesprochen.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Natur und der sensiblen Vogelbestände im Nationalpark
- Ablehnung von militärischer Nutzung in Naturschutzgebieten
- Widerspruch gegen Störungen durch militärische Aktivitäten während der Brutzeit
Wer ist betroffen?
- Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt
- Tausende Menschen, die sich gegen das Camp gewandt haben
Zahlen/Fakten?
- Tausende Menschen haben sich innerhalb weniger Tage mit zwei Petitionen gegen das Karrierecamp gewandt.
- Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt lehnt das militärische Karrierecamp im Nationalpark Harz ab.
- Störungen durch militärische Inszenierungen könnten unmittelbare Auswirkungen auf sensible Vogelbestände haben.
Wie geht’s weiter?
- Ablehnung des Karrierecamps durch Die Linke
- Forderung nach strikten Naturschutzmaßnahmen
- Unterstützung durch Petitionen von tausenden Menschen
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