Polizei verhindert Auseinandersetzung zwischen Hooligans in Hannover

9. November 2025
1 min Lesezeit

Polizei verhindert Auseinandersetzung zwischen Hooligans in Hannover

Hessen - Regional - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Gewalt nach Fußballspiel in Hannover

() – Die Polizei Hannover hat am Samstag nach dem Zweitligaspiel zwischen Hannover 96 und dem SV ein gewaltsames Aufeinandertreffen von Anhängern beider Mannschaften verhindert. Es kam zu tätlichen Angriffen und Sachbeschädigungen, woraufhin die Polizei mehrere Ermittlungsverfahren einleitete, unter anderem wegen Landfriedensbruchs.

Nach bisherigen Erkenntnissen suchten mehrere Dutzend Anhänger beider Vereine nach dem Verlassen des Stadions eine gewalttätige Auseinandersetzung.

Rund 150 Risikopersonen der Heimszene verließen das Stadion und bewegten sich zunächst in Richtung Arthur-Menge-Ufer, drehten dann aber um und steuerten den Schützenplatz an. Offenbar versuchte die Gruppe, zur Südkurve zu gelangen, wo sich die Anhänger der Gastmannschaft befanden, die zu großen Teilen bereits in Reisebusse einstiegen.

Die Gruppierung vermummte sich und zog Handschuhe an.

Die Polizei drängte die Gruppe in Richtung Lavesallee ab. Eine kleinere Gruppe von etwa 20 Personen durchbrach eine Polizeikette, wurde aber vor dem Erreichen des Gästebereichs gestoppt.

Fast zeitgleich wurden 130 weitere Risikopersonen im Bereich des Ihmeufers/Höhe Ohestraße festgestellt, die sich ebenfalls in Richtung der Gästefans bewegten. Auch hier konnte ein weiteres Vordringen nur unter Einsatz von Zwang verhindert werden.

Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt. Im Zusammenhang mit den Maßnahmen wurde bekannt, dass ein Funkstreifenwagen beschädigt wurde.

Ein Bürger meldete zudem eine Sachbeschädigung an seinem Pkw, die von einem Hannover 96-Anhänger verursacht worden sein soll.

Auch Darmstädter Anhänger versuchten ab 15:30 Uhr, zu 96-Fans vorzudringen und verließen dafür teilweise bereits besetzte Reisebusse. Die Polizei schritt auch hier ein.

Unbekannte warfen Becher in Richtung der Einsatzkräfte, wobei eine Polizistin zwei Schläge an den behelmten Kopf erhielt. Auch hier wurden Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs und tätlichen Angriffs eingeleitet.

Abseits der Auseinandersetzungen wurde eine Körperverletzung gemeldet, bei der ein TV-Mitarbeiter im Stadion geschlagen worden sein soll. Zudem wurde ein Mann identifiziert, der im Stadion einen Hitlergruß gezeigt hatte und bei der Festnahme Widerstand leistete.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Polizei verhinderte gewaltsames Aufeinandertreffen von Anhängern von Hannover 96 und SV Darmstadt nach dem Spiel.
  • Mehrere Dutzend Anhänger suchten eine Auseinandersetzung, es kam zu Angriffen und Sachbeschädigungen.
  • Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs und tätlichen Angriffs wurden eingeleitet.

Warum ist das wichtig?

  • Verhindert gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fangruppen
  • Schutz von Menschenleben und Eigentum während Sportveranstaltungen
  • Förderung der Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum

Wer ist betroffen?

  • Anhänger von Hannover 96
  • Anhänger des SV Darmstadt
  • Polizeibeamte

Zahlen/Fakten?

  • Anzahl der Risikopersonen: ca. 150 Heimszene, 130 Darmstadt-Fans
  • Anzahl der eingeleiteten Ermittlungsverfahren: mehrere, u.a. wegen Landfriedensbruchs
  • Leicht verletzte Beamte: 1

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Ermittlungen der Polizei durchführen
  • Fortlaufende Überwachung von Risikopersonen
  • Mögliche weitere Festnahmen in Zusammenhang mit gewaltsamen Auseinandersetzungen
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