Röttgen will mehr europäische Verteidigungs- und Wirtschaftskraft

12. Februar 2026
1 min Lesezeit

Röttgen will mehr europäische Verteidigungs- und Wirtschaftskraft

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verteidigung und Zusammenarbeit in Europa

() – Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat vor der Münchner Sicherheitskonferenz mehr europäische Verteidigungsfähigkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsstärke gefordert und Defizite bei der Umsetzung gemeinsamer Beschlüsse eingeräumt. „Die Analyse wird gemeinsam immer erstellt, und dann liefern wir zu wenig“, sagte Röttgen dem Portal Politico.

Der Änderungsbedarf liege in zwei zentralen Bereichen. „Einmal eigene Verteidigungsfähigkeit. Zweitens wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit“, sagte er. bewege sich bei der Verteidigung, insgesamt liege Europa jedoch „immer noch viel zu stark zurück in beiden Bereichen“.

Mit Blick auf die Münchner Sicherheitskonferenz warnte Röttgen davor, sich mit bloßer Schadensbegrenzung zufriedenzugeben. „Man muss mehr erwarten in diesen Zeiten, nicht nur Schadensvermeidung, sondern es ist auch realistisch, etwas Konstruktives zu erwarten“, sagte er. Es gehe sowohl um das Selbstverständnis der Europäer in der transatlantischen Allianz als auch um ein neues gemeinsames Verständnis mit den USA.

Von US-Außenminister Marco Rubio erwartet Röttgen keine offene Distanzierung von Präsident Donald Trump. „Der wichtigste Zuhörer sitzt nicht im Bayerischen , sondern im Weißen Haus“, sagte er. Rubio stehe „in einem Dauerwettkampf mit JD Vance um die Nachfolge von Trump“, Trump zu gefallen sei „das erste Gebot“.

Europapolitisch zog Röttgen eine gemischte Bilanz: Bei Grönland und der Bereitschaft, notfalls Gegenzölle zu verhängen, habe es Entschlossenheit gegeben. Misslungen sei hingegen die Nutzung eingefrorener russischer Vermögen. Insgesamt wachse das Bewusstsein in Europa, dass gehandelt werden müsse. „Aber es gibt auch noch viele Schwierigkeiten“, sagte Röttgen, nicht alle sähen die eigene Bedrohung durch Russlands Krieg gleichermaßen.

Mit Blick auf das geplante Treffen von Deutschland, und Großbritannien wies Röttgen die Vorstellung zurück, dass eine solche Dreierkonstellation die EU ersetzen könne. In einzelnen Bereichen brauche es aber „Pioniere, die vorangehen“, weil es an Einigkeit fehle.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Norbert Röttgen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Norbert Röttgen fordert vor der Münchner Sicherheitskonferenz mehr europäische Verteidigungsfähigkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsstärke.
  • Er räumt Defizite bei der Umsetzung gemeinsamer Beschlüsse ein und warnt vor bloßer Schadensbegrenzung.
  • Röttgen zieht eine gemischte Bilanz der Europapolitik und betont die Notwendigkeit zu handeln.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der europäischen Verteidigungs- und Wettbewerbsfähigkeit ist notwendig.
  • Notwendigkeit eines konstruktiven Ansatzes in der transatlantischen Allianz.
  • Bewusstsein für Handlungsbedarf in Europa wächst, aber es bestehen noch viele Schwierigkeiten.

Wer ist betroffen?

  • Europa
  • Deutschland
  • transatlantische Allianz

Zahlen/Fakten?

  • Röttgen fordert mehr europäische Verteidigungsfähigkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsstärke.
  • Deutschland bewegt sich bei der Verteidigung, Europa insgesamt allerdings "zu stark zurück".
  • Misslungen ist die Nutzung eingefrorener russischer Vermögen laut Röttgen.

Wie geht’s weiter?

  • Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit und wirtschaftlichen Wettbewerbsstärke
  • Aufruf zu mehr konstruktiver Zusammenarbeit und nicht nur Schadensbegrenzung
  • Wichtigkeit des Handelns in Anbetracht der Bedrohung durch Russland
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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