Vereinte Nationen beobachten Gewalteskalation im Südsudan

11. Februar 2026
1 min Lesezeit

Vereinte Nationen beobachten Gewalteskalation im Südsudan

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik im Südsudan: Eskalation der Gewalt

New York () – Die Vereinten Nationen beobachten eine Gewalteskalation im . Insbesondere im Bundesstaat Jonglei komme es zu Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und oppositionellen Kräften.

„Die politische Pattsituation zwischen den wichtigsten Unterzeichnern des Revitalisierten Friedensabkommens führt weiterhin zu erhöhten Spannungen, die sich in bewaffneten Auseinandersetzungen in vielen Teilen des Landes äußern“, sagte Jean-Pierre Lacroix, Leiter der Hauptabteilung Friedenssicherungseinsätze der Vereinten Nationen, am Dienstag (Ortszeit) dem UN-Sicherheitsrat.

Beide Seiten des Konflikts behaupten Lacroix zufolge, in Selbstverteidigung zu handeln, während sie sich gleichzeitig auf mögliche massive Kampfhandlungen vorbereiteten. Bereits jetzt gebe es Berichte über Luftangriffe, hetzerische Rhetorik und Massenvertreibungen, so der französische Diplomat.

Die Lage erinnere die Bevölkerung an die Gewalt während der Jahre 2013 und 2016. Bereits jetzt seien über 280.000 Menschen aus Jonglei vertrieben worden. Viele lebten in provisorischen Lagern ohne ausreichende Versorgung.

Während über 10 Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigten, sei der Zugang von Hilfsorganisationen stark eingeschränkt, erklärte Lacroix. „Ich fordere diesen Rat nachdrücklich auf, eine klare, einheitliche Botschaft zu senden: Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen, medizinisches Personal und humanitäre Helfer, Infrastruktur und Vermögenswerte sind inakzeptabel“, sagte der UN-Untersekretär. Die internationale Gemeinschaft müsse dafür sorgen, dass die politischen Akteure im Südsudan sich von diesem gefährlichen Abgrund zurückziehen, zum Dialog zurückkehren und einen Konsens über das weitere Vorgehen suchen. Zudem brauche es ausreichende humanitäre Mittel.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vereinte Nationen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Gewalteskalation im Südsudan, insbesondere im Bundesstaat Jonglei.
  • Zusammenstöße zwischen Regierungstruppen und oppositionellen Kräften; über 280.000 Menschen vertrieben.
  • Zugang von Hilfsorganisationen stark eingeschränkt; dringender Bedarf an humanitärer Hilfe.

Warum ist das wichtig?

  • Gewalteskalation im Südsudan bedroht Stabilität der Region.
  • Humanitäre Krise erfordert dringende internationale Aufmerksamkeit und Unterstützung.
  • Notwendigkeit eines Dialogs zwischen politischen Akteuren, um weiteren Konflikt zu verhindern.

Wer ist betroffen?

  • Bevölkerung im Südsudan
  • Über 280.000 Menschen aus Jonglei vertrieben
  • Hilfsorganisationen, die humanitäre Hilfe leisten möchten

Zahlen/Fakten?

  • Über 280.000 Menschen aus Jonglei vertrieben
  • Mehr als 10 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe
  • Zugänge von Hilfsorganisationen stark eingeschränkt

Wie geht’s weiter?

  • Politische Akteure im Südsudan sollen zum Dialog zurückkehren.
  • Notwendigkeit von ausreichenden humanitären Mitteln betont.
  • UN fordert klare Botschaft gegen Angriffe auf Hilfspersonal und Infrastruktur.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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