Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Kapitalmarktunion in Europa vorantreiben
Berlin () – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will eine neue Initiative starten, um die Kapitalmarktunion in Europa voranzubringen. Man werde „auf europäischer und nationaler Ebene jetzt Tempo mit ersten wichtigen Schritten“ machen, sagte Klingbeil dem „Handelsblatt“. „Wir arbeiten mit Hochdruck an zehn Punkten, um die Kapitalmarktunion voranzutreiben.“
Angesichts der globalen Umbrüche setze man auf ein souveränes und wettbewerbsfähiges Europa, sagte der Vizekanzler. „Starke Kapitalmärkte sind der Schlüssel dazu.“ Man wolle, dass junge, innovative Unternehmen in Europa bleiben und hier an die Börse gehen.
Zu den zehn Punkten zählen dem Bericht zufolge unter anderem eine einheitliche EU-weite Unternehmensrechtsform für Start-ups und Wachstumsfirmen, eine Harmonisierung des Insolvenzrechts und eine Vereinfachung der EU-Finanzmarktregulierung. Zudem wolle man eine europäische Initiative mit institutionellen Anlegern gründen, um innovative Unternehmen in der Wachstumsphase zu finanzieren, hieß es.
Um seinen Plan voranzutreiben, setze Klingbeil auf das sogenannte E6-Format mit Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen und Spanien, hieß es. Eines der Ziele sei es, bei der Kapitalmarktunion „entschieden voranzugehen und eine neue politische Dynamik zu entfachen“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Lars Klingbeil (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesfinanzminister Lars Klingbeil startet Initiative zur Förderung der Kapitalmarktunion in Europa.
- Ziel: Stärkung starker Kapitalmärkte und Unterstützung innovativer Unternehmen.
- Fokussierung auf zehn Punkte wie einheitliche Unternehmensrechtsformen und Harmonisierung des Insolvenzrechts.
Warum ist das wichtig?
- Förderung der Kapitalmarktunion zur Stärkung des europäischen Wettbewerbs
- Unterstützung junger, innovativer Unternehmen in Europa
- Schaffung einheitlicher Rahmenbedingungen für Unternehmen und Investitionen
Wer ist betroffen?
- Junge, innovative Unternehmen
- Institutionelle Anleger
- Mitgliedstaaten der EU (Frankreich, Italien, Niederlande, Polen, Spanien)
Zahlen/Fakten?
- Zehn Punkte zur Förderung der Kapitalmarktunion
- Initiative mit Frankreich, Italien, Niederlanden, Polen und Spanien
- Stärkung von Start-ups und Wachstumsfirmen in Europa
Wie geht’s weiter?
- Initiativen zur Stärkung der Kapitalmarktunion starten
- Fokus auf einheitliche Unternehmensrechtsform und Harmonisierung des Insolvenzrechts
- Zusammenarbeit mit E6-Staaten für politische Dynamik und innovative Unternehmensfinanzierung
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