Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Corona-Soforthilfen Rückforderung in Stuttgart
Stuttgart () – Die Oppositionsfraktionen von SPD und FDP/DVP haben die Landesregierung aufgefordert, sofort die Rückzahlung von rechtswidrig eingeforderten Corona-Soforthilfen zu regeln. Sie verlangen, dass rund 62.000 Unternehmen insgesamt 437 Millionen Euro zurückerstattet bekommen, wie aus einer Mitteilung des Landtagsausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hervorgeht.
Die Forderung bezieht sich auf Urteile des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim vom Oktober vergangenen Jahres.
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sagte, man stehe an der Seite der Betriebe und prüfe, wie die Rückforderungen ‚geheilt‘ werden könnten. Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) verwies auf rechtliche Hürden und die Landeshaushaltsordnung, die der Exekutive die Hände binde.
Er regte an, die Landtagsfraktionen sollten als Gesetzgeber mit größeren Freiheiten eine Initiative ergreifen. Die Koalition aus Grünen und CDU bekräftigte, unter Hochdruck an einer sorgfältigen Lösung zu arbeiten.
Der Ausschussvorsitzende Erik Schweickert (FDP/DVP) forderte die Regierungsfraktionen auf, ein ordentliches Gesetzgebungsverfahren mit ausreichender Beratungszeit einzuleiten, um eine Anfechtung vor dem Verfassungsgerichtshof zu vermeiden.
Er zeigte sich bereit zu einer weiteren Sondersitzung, wies aber darauf hin, dass dies auch eine Sondersitzung des Landtags erforderlich mache. Zudem bat er darum, allen Fraktionen ein vom Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebenes Gutachten zur Verfügung zu stellen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Landtag Baden-Württemberg in Stuttgart (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD und FDP/DVP fordern Rückzahlung von rechtswidrig eingeforderten Corona-Soforthilfen.
- Rund 62.000 Unternehmen sollen insgesamt 437 Millionen Euro zurückerhalten.
- Regierungsfraktionen sollen Gesetzgebungsverfahren einleiten, um Anfechtung zu vermeiden.
Warum ist das wichtig?
- Rückzahlung der Corona-Soforthilfen betrifft 62.000 Unternehmen und 437 Millionen Euro.
- Wichtig für die wirtschaftliche Stabilität der betroffenen Betriebe.
- Vermeidung von rechtlichen Konflikten durch ordnungsgemäße Gesetzgebung.
Wer ist betroffen?
- rund 62.000 Unternehmen
- Landesregierung
- Oppositionsfraktionen von SPD und FDP/DVP
Zahlen/Fakten?
- Rund 62.000 Unternehmen sollen insgesamt 437 Millionen Euro zurückerstatten.
- Forderung basiert auf Urteilen des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim aus dem Oktober des Vorjahres.
Wie geht’s weiter?
- Rückzahlung von Corona-Soforthilfen regeln
- Gesetzgebungsverfahren einleiten, um Anfechtung zu vermeiden
- Gutachten des Wirtschaftsministeriums allen Fraktionen zur Verfügung stellen
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