Einsatz klimawirksamer Stoffe in Rheinland-Pfalz weiter rückläufig

3. Februar 2026
1 min Lesezeit

Einsatz klimawirksamer Stoffe in Rheinland-Pfalz weiter rückläufig

Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt

Klimawirkstoffeinsatz in Rheinland-Pfalz 2024

Bad Ems () – Rheinland-pfälzische Unternehmen haben im Jahr 2024 insgesamt 421 Tonnen klimawirksame Stoffe eingesetzt. Das Statistische Landesamt in Bad Ems teilte am Dienstag mit, dass dies einem Rückgang um 36 Tonnen beziehungsweise acht Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Während der Einsatz als Kältemittel leicht um 0,8 Tonnen zunahm, verringerte sich der Einsatz als Treibmittel deutlich um 37 Tonnen.

Im Vergleich zu 2015 wurden insgesamt 85 Tonnen weniger klimawirksame Stoffe eingesetzt. Diese Substanzen tragen zum Klimawandel bei, indem sie Wärme in der Erdatmosphäre zurückhalten.

Besonders fluorierte Gase sind klimaschädlicher als Kohlendioxid, da bereits geringe Mengen eine hohe Erwärmungswirkung entfalten können. Sie werden unter anderem als Kältemittel in Kühl- und Klimaanlagen eingesetzt.

Der wichtigste Einsatzstoff in war auch 2024 der teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoff Tetrafluorethan, bekannt unter dem Handelsnamen R 134a.

Auf ihn entfielen 85 Prozent der insgesamt verwendeten Menge. Bundesweit wurden im Jahr 2024 gut 6.992 Tonnen klimawirksame Stoffe verwendet, wobei R 134a und das moderne Kfz-Kältemittel R1234yf die wichtigsten Einsatzstoffe waren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Luft-Messstation (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Rheinland-pfälzische Unternehmen haben 2024 insgesamt 421 Tonnen klimawirksame Stoffe eingesetzt.
  • Rückgang um 36 Tonnen oder acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Hauptsächlich verwendeter Stoff war Tetrafluorethan (R 134a) mit 85 Prozent des Gesamtvolumens.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang des Einsatzes klimawirksamer Stoffe um 8 % wichtig für Klimaschutz
  • Verringerung der Treibmittelnutzung zeigt Fortschritte in der Reduktion klimaschädlicher Substanzen
  • Bedeutung der emissionsärmeren Alternativen zur Minderung des Treibhauseffekts

Wer ist betroffen?

  • Rheinland-pfälzische Unternehmen
  • Verbraucher von Kühl- und Klimaanlagen
  • Betreiber von Kältemittelanlagen

Zahlen/Fakten?

  • 421 Tonnen klimawirksame Stoffe eingesetzt in Rheinland-Pfalz 2024
  • Rückgang um 36 Tonnen (8 %) gegenüber dem Vorjahr
  • 85 Tonnen weniger als 2015

Wie geht’s weiter?

  • Überprüfung und mögliche Reduktion des Einsatzes von klimawirksamen Stoffen
  • Steigerung der Nutzung von umweltfreundlicheren Kältemitteln
  • Förderung von Alternativen zu fluorierten Gasen in Kühl- und Klimaanlagen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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