Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Auswirkungen des EU-Verbrenner-Kurses
Brüssel () – Die Kehrtwende der EU beim Verbrenner-Verbot sorgt einer neuen Studie zufolge für Unsicherheiten und mögliche Umsatzeinbußen auf dem E-Automarkt.
Neben E-Autos (und Wasserstoffantrieben) dürfen klassische Verbrenner weiterhin verkauft werden. Sowie verschiedene Hybridfahrzeuge und Elektroautos mit Range-Extender – einem Benzinmotor, der die Batterie während der Fahrt auflädt.
Für Sebastian Bock, Geschäftsführer von T&E Deutschland, ist das so, „als würde man auf mehrere Pferde wetten, wenn nur noch ein Pferd im Rennen ist“. Die Welt werde elektrisch, „aber unter dem Deckmantel der Technologieoffenheit sollen Investitionen in Technologien umgeleitet werden, die veraltet und damit schlecht für unsere Wirtschaft und das Klima sind“. Bock warnte: „So verlieren wir den Anschluss und langfristig noch mehr Arbeitsplätze in der deutschen Schlüsselindustrie.“
Der Studie zufolge löst der EU-Vorstoß bis 2050 einen zusätzlichen Ausstoß von 720 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent aus, eine Steigerung von zehn Prozent. In dieser Rechnung sind auch die Gutschriften für kohlenstoffarmen Stahl enthalten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Autoproduktion (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- EU kehrt vom Verbrenner-Verbot ab, was Unsicherheiten im E-Automarkt schafft
- Prognostizierter Anteil von Elektrofahrzeugen könnte um 15 Punkte auf 85 Prozent sinken
- CO2-Emissionen von Kraftfahrzeugen steigen um zehn Prozent gegenüber ursprünglichen Planungen
Warum ist das wichtig?
- Unsicherheiten und Umsatzeinbußen im E-Automarkt
- Rückgang des prognostizierten Anteils von Elektrofahrzeugen
- Erhöhung der CO2-Emissionen im Vergleich zu ursprünglichen Planungen
Wer ist betroffen?
- E-Auto-Hersteller
- Autoindustrie in der EU
- Verbraucher von Elektrofahrzeugen
Zahlen/Fakten?
- Prognostizierter Anteil von Elektrofahrzeugen sinkt um 15 Punkte auf 85 Prozent
- CO2-Emissionen um zehn Prozent höher als ursprünglich geplant
- Zusätzlicher Ausstoß von 720 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent bis 2050
Wie geht’s weiter?
- Unsicherheiten und mögliche Umsatzeinbußen im E-Automarkt
- Prognostizierter Anteil von Elektrofahrzeugen sinkt auf 85 Prozent
- Langfristige Auswirkungen auf Arbeitsplätze in der deutschen Schlüsselindustrie
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