CDA Schleswig-Holstein kritisiert Forderungen des Wirtschaftsrates

2. Februar 2026
1 min Lesezeit

CDA Schleswig-Holstein kritisiert Forderungen des Wirtschaftsrates

Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politikdiskussion in Schleswig-Holstein über Sozialreformen

() – Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in hat die jüngsten Forderungen des Wirtschaftsrates der CDU scharf kritisiert. Landesvorsitzender Andreas Ellendt kritisierte am Montag, der Katalog lasse „Maß, Mitte und soziale Ausgewogenheit“ vermissen und stelle ein „schlichtes Heraushauen von Kürzungsforderungen“ dar, anstatt tragfähige Reformkonzepte zu bieten.

Besonders problematisch sieht die CDA die angedachten Einschnitte bei der Arbeitslosen- und Krankenversicherung.

Ellendt sagte, es handele sich dabei um Versicherungen und keine freiwilligen Sozialleistungen. Wer Beiträge zahle, habe einen Anspruch auf Schutz, dieses Grundprinzip dürfe nicht relativiert werden.

Auch die steuerpolitischen Vorschläge des Wirtschaftsrates seien kritisch zu bewerten, da sie vor allem Besserverdienenden zugutekämen, während für Fachkräfte oder Beschäftigte in Pflege und Handwerk kaum spürbare Verbesserungen blieben.

Mit Blick auf das Gesundheitswesen warnt die CDA vor einer Zwei-Klassen-Medizin, wenn immer mehr Leistungen in die private Vorsorge verschoben würden. Dies widerspreche dem christlich-sozialen Verständnis von Solidarität.

Abschließend betonte Ellendt, Reformen dürften nicht zulasten der Arbeitnehmer gehen. Eine CDU ohne klare soziale Leitplanke verliere ihre Mitte.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: CDA (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • CDA Schleswig-Holstein kritisiert Forderungen des Wirtschaftsrates der CDU.
  • Warnung vor Einschnitten in Arbeitslosen- und Krankenversicherung und Zwei-Klassen-Medizin.
  • Steuerpolitische Vorschläge begünstigen Besserverdienende, benachteiligen Fachkräfte und Beschäftigte in Pflege und Handwerk.

Warum ist das wichtig?

  • Katalog der Kürzungsforderungen bedroht soziale Ausgewogenheit und Grundprinzipien der Versicherungen
  • Einschnitte in Arbeitslosen- und Krankenversicherung gefährden den sozialen Schutz der Beitragszahler
  • Steuerpolitische Vorschläge könnten soziale Ungleichheit verstärken und benachteiligen Arbeitnehmer in bestimmten Berufen

Wer ist betroffen?

  • Arbeitnehmer in Schleswig-Holstein
  • Besserverdienende
  • Fachkräfte und Beschäftigte in Pflege und Handwerk

Zahlen/Fakten?

  • Keine Angabe

Wie geht’s weiter?

  • Kritische Auseinandersetzung mit den Vorschlägen des Wirtschaftsrates fortführen
  • Alternativen und sozial ausgewogene Reformkonzepte entwickeln
  • Klare Positionierung gegen Einschnitte bei Arbeitslosen- und Krankenversicherung verstärken
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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