Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wohnraumpolitik in Schleswig-Holstein
Kiel () – Die CDU-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein hat mitgeteilt, dass die Förderung von Wohnraum für Beschäftigte lokaler Unternehmen bereits im Rahmen der bestehenden sozialen Wohnraumförderung möglich sei. Dies gelte auch für touristische Regionen und Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt, teilte der Abgeordnete Thomas Jepsen in einer Debatte im Landtag mit.
Jepsen verwies auf bereits laufende Projekte wie die ‚Azubi-Buden‘ auf Sylt mit 52 Plätzen oder 35 Wohnungen für Auszubildende und Studenten in Itzehoe.
Einzige Voraussetzung für eine Förderung seien die Einkommensgrenzen der sozialen Wohnraumförderung. Der von der SPD geforderte Ausbau des Programms enthalte aus Sicht der Union wenig Neues, da bereits heute ein finanzieller Eigenanteil der Unternehmen erforderlich sei.
Die CDU beantragte stattdessen, die Erkenntnisse aus den laufenden Projekten zu evaluieren und dem Innen- und Rechtsausschuss vorzulegen.
Ziel sei es, daraus mögliche weitere politische Schlüsse zu ziehen, etwa zu Fragen der Vereinbarkeit von subventionierten Mieten oder steuerlichen Auswirkungen für Arbeitnehmer.
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