SPD will Fachkräftemangel in Schleswig-Holstein mit mehr Wohnungen bekämpfen

30. Januar 2026
1 min Lesezeit

SPD will Fachkräftemangel in Schleswig-Holstein mit mehr Wohnungen bekämpfen

Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wohnungsbau und Fachkräftemangel in Schleswig-Holstein

() – Die SPD-Landtagsfraktion in will den Fachkräftemangel mit einem massiven Ausbau von bezahlbarem Wohnraum bekämpfen. Das teilte der Abgeordnete Thomas Hölck in einer Landtagsrede am Freitag mit.

Er forderte, zehn Prozent des Mietwohnungsbestandes im Land sozial zu binden, um dem Verlust von tausenden geförderten Wohnungen entgegenzuwirken.

Hölck verwies auf die angespannte Lage vor allem in touristischen Regionen wie der Lübecker Bucht, wo die Mieten seit 2015 teils um über 90 Prozent gestiegen seien. Dadurch fehlten Mitarbeitern aus Gastronomie, Einzelhandel oder Handwerk bezahlbare Wohnungen, was die Personalgewinnung für Unternehmen nahezu unmöglich mache.

Als Lösungsansatz schlug er vor, private Investitionen von Unternehmen mit Landesdarlehen zu kombinieren, um Mitarbeiterwohnungen zu schaffen.

Das Modell soll insbesondere kleinen und mittleren Betrieben helfen, Fachkräfte zu binden. In Orten wie Grömitz gebe es bereits entsprechende Initiativen, denen aber die passende Förderung fehle. ‚Sozialer Wohnungsbau wird dabei zum Wachstumsmotor unserer Wirtschaft‘, so Hölck.

Die Landesregierung müsse hier gezielter unterstützen, um die Krise auf dem Wohnungsmarkt und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft zu entschärfen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dächer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein will Fachkräftemangel durch Ausbau von bezahlbarem Wohnraum bekämpfen.
  • Thomas Hölck fordert sozial gebundene Mietwohnungen und betont die angespannte Wohnsituation in touristischen Regionen.
  • Vorschlag zur Kombination von Unternehmensinvestitionen mit Landesdarlehen für Mitarbeiterwohnungen.

Warum ist das wichtig?

  • Bekämpfung des Fachkräftemangels durch bezahlbaren Wohnraum
  • Erhalt von geförderten Wohnungen zur Verbesserung der Wohnsituation
  • Unterstützung kleiner und mittlerer Betriebe bei der Fachkräftebindung

Wer ist betroffen?

  • Mitarbeiter aus Gastronomie, Einzelhandel oder Handwerk
  • kleine und mittlere Betriebe
  • Unternehmen in touristischen Regionen wie der Lübecker Bucht

Zahlen/Fakten?

  • 10 Prozent des Mietwohnungsbestandes sollen sozial gebunden werden
  • Mieten in touristischen Regionen wie der Lübecker Bucht seit 2015 um über 90 Prozent gestiegen
  • Fehlende bezahlbare Wohnungen erschweren Personalgewinnung in Gastronomie, Einzelhandel und Handwerk

Wie geht’s weiter?

  • Ausbau von bezahlbarem Wohnraum zur Bekämpfung des Fachkräftemangels
  • Sozialbindung von zehn Prozent des Mietwohnungsbestands im Land fordern
  • Kombination von privaten Investitionen mit Landesdarlehen für Mitarbeiterwohnungen vorgeschlagen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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