Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Tourismuspolitik: Rad- und Wanderwege in Niedersachsen
Hannover () – Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat sich für einen stärkeren touristischen Ausbau von Rad- und Wanderwegen ausgesprochen. Das teilte die Abgeordnete Tamina Reinecke in einer Rede im Parlament mit.
Sie forderte konkrete Maßnahmen, um das Aktivtourismus-Potenzial des Landes besser zu nutzen und die Sicherheit für Radfahrer und Wanderer zu erhöhen.
Reinecke verwies darauf, dass mehr als ein Drittel der Niedersachsen gerne Rad fahre und das Land der wichtigste Quellmarkt für Radreisende in Deutschland sei. Dieses Potenzial werde jedoch durch unzureichende Infrastruktur gebremst.
Besonders im ländlichen Raum fühlen sich laut einer Studie 65 Prozent der Radfahrer auf Landstraßen ohne Radweg dem Autoverkehr ausgeliefert.
Die Grünen schlagen vor, Lücken im Netz durch Schutzstreifen und Tempolimits zu schließen sowie Knotenpunktsysteme landesweit auszubauen. Zudem sollen Rad- und Wanderkarten umfassend digitalisiert und ausgeschildert werden.
Ziel sei es, den Tagestourismus auch in weniger touristischen Regionen zu fördern und von der Wertschöpfung durch Radreisende zu profitieren, die in Niedersachsen bei über drei Milliarden Euro liege.
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