Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik in Europa: Joschka Fischers Plädoyer
Berlin () – Der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer (Grüne) plädiert für eine europäische Atombombe. „Europa muss das machen“, sagte Fischer dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe). Die US-Schutzgarantie sei „ab sofort ungewiss“.
Eine rein nationale atomare Bewaffnung Deutschlands lehnt er ab. „Eine der wichtigsten Lehren aus der deutschen Geschichte ist für mich, dass Deutschland zwar in der Verantwortung steht, eine Führungsrolle in Europa zu übernehmen, aber immer gemeinsam mit den anderen“, so Fischer.
Man sei zu lange der Illusion vom angeblich ewigen Frieden in Europa aufgesessen. „Wie können Sie einen aggressionsbereiten Nachbarn davon abhalten, Sie zu überfallen? Nur durch Stärke und Abschreckung“, sagte er.
Wäre er heute jung, würde er Wehrdienst leisten, so Fischer. „Die Zeit ist eine andere. Wir werden bedroht. Wir müssen uns verteidigen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Joschka Fischer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Joschka Fischer plädiert für eine europäische Atombombe.
- Die US-Schutzgarantie sei ungewiss.
- Er lehnt eine nationale atomare Bewaffnung Deutschlands ab.
Warum ist das wichtig?
- Wichtigkeit der europäischen gemeinsamen Sicherheitsstrategie
- Notwendigkeit zur Abschreckung gegenüber aggressiven Nachbarn
- Verantwortung Deutschlands in der europäischen Führungsrolle
Wer ist betroffen?
- Europa
- Deutschland
- Nachbarn
Zahlen/Fakten?
- Joschka Fischer plädiert für eine europäische Atombombe.
- US-Schutzgarantie sei "ab sofort ungewiss".
- Er lehnt eine nationale atomare Bewaffnung Deutschlands ab.
Wie geht’s weiter?
- Europa muss eine eigene Atombombe entwickeln
- Keine nationale atomare Bewaffnung Deutschlands
- Führungsrolle Deutschlands in Europa erfordert Zusammenarbeit
- Angriff im Jobcenter Unna: Zwei Personen verletzt - 28. April 2026
- Sechs Männer nach Verfolgungsfahrt festgenommen - 28. April 2026
- Klingbeil-Berater hält höheren Spitzensteuersatz für zwingend - 28. April 2026
