Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Arbeitszeitdebatte in Berlin: Arbeitnehmerrechte im Fokus
Berlin () – Sahra Wagenknecht hält die geplante Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit für einen Fehler. „Das Schleifen des Acht-Stunden-Tages ist eine Kampfansage an alle Arbeitnehmer und ihr Familienleben“, sagte die Gründerin und Namensgeberin des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) der „Welt“ (Donnerstagausgabe).
„Schon heute leisten die Beschäftigten immer mehr Überstunden, die aktuell aber wenigstens mit entsprechenden Zuschlägen vergütet werden müssen. Gerade bei harter körperlicher Arbeit sind verlängerte Arbeitszeiten ein Anschlag auf die Gesundheit, ohnehin nehmen stressbedingte Erkrankungen seit Jahren zu“, sagte Wagenknecht. Längere Arbeitszeiten senkten zudem die Produktivität.
Dass sich die SPD offenbar an einer möglichen Flexibilisierung beteilige, sei ein „Armutszeugnis“, so Wagenknecht. „Statt Attacken auf Arbeitnehmer im Wochentakt brauchen wir endlich einen Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik und eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch preiswerte Energie, Bürokratieabbau und Investitionen in die Infrastruktur.“ Die bestehenden Regelungen seien ausreichend flexibel, sagte sie.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sahra Wagenknecht (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Sahra Wagenknecht kritisiert die geplante Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit.
- Sie bezeichnet dies als Angriff auf Arbeitnehmer und deren Familienleben.
- Wagenknecht fordert stattdessen einen Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik.
Warum ist das wichtig?
- Abschaffung der Höchstarbeitszeit gefährdet die Rechte von Arbeitnehmern und deren Familienleben
- Längere Arbeitszeiten können gesundheitliche Folgen haben und senken die Produktivität
- Notwendigkeit eines Kurswechsels in der Wirtschaftspolitik zur Verbesserung der Bedingungen für Arbeitnehmer
Wer ist betroffen?
- Arbeitnehmer
- Beschäftigte
- deren Familienleben
Zahlen/Fakten?
- Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit als Fehler bezeichnet
- Beschäftigte leisten bereits viele Überstunden
- Stressbedingte Erkrankungen nehmen seit Jahren zu
Wie geht’s weiter?
- Widerstand gegen Abschaffung der Höchstarbeitszeit
- Forderung nach einem Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik
- Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Maßnahmen
- Union und Grüne offen für Einrichtung von Anti-Scam-Zentrum - 28. April 2026
- Bündnis ruft zu Demonstration gegen Neubau von Gaskraftwerken auf - 28. April 2026
- Berlin und Kiew planen engere Kooperation für die Rüstungsindustrie - 28. April 2026
