Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Energiepolitik in Mecklenburg-Vorpommern im Fokus
Greifswald () – Der Grünen-Energiepolitiker Hannes Damm hat sich gegen den Neubau eines zusätzlichen Gaskraftwerks in Mecklenburg-Vorpommern ausgesprochen. Das teilte der Landtagsabgeordnete am Mittwoch mit.
Ein solches Kraftwerk sei für die Versorgungssicherheit nicht erforderlich, wenn der Ausbau der Stromnetze wie geplant vorankomme.
Mecklenburg-Vorpommern produziere bereits heute rechnerisch mehr Strom aus Erneuerbaren Energien, als im Land verbraucht werde, so Damm. Die eigentliche Herausforderung liege in unzureichenden Netzen, fehlender Flexibilität und dem schleppenden Ausbau von Speichern.
Ein neues Gaskraftwerk schaffe kaum dauerhafte Arbeitsplätze, während zukunftsfeste Jobs in der Wind- und Solarindustrie, im Netzbau und in der Wasserstoffwirtschaft entstünden.
Sollte die Landesregierung dennoch an einem neuen Kraftwerksstandort festhalten, müsse dieser strengen klimapolitischen Vorgaben unterliegen, forderte Damm. Ein solches Kraftwerk müsse technisch von Anfang an vollständig wasserstofffähig sein und der Betrieb mit fossilem Erdgas dürfe nur befristet genehmigt werden.
Andernfalls drohe ein massiver Vertrauensverlust bei Investitionen in Erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gasspeicher (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hannes Damm spricht sich gegen den Neubau eines Gaskraftwerks in Mecklenburg-Vorpommern aus.
- Er argumentiert, dass die Versorgungssicherheit ohne neues Kraftwerk gegeben sei und betont die Herausforderungen der Netzausbau und Flexibilität.
- Damm fordert strenge klimatische Vorgaben für einen möglichen neuen Standort und warnt vor Vertrauensverlust in erneuerbare Energien.
Warum ist das wichtig?
- Erneuerbare Energien decken bereits den Bedarf in Mecklenburg-Vorpommern.
- Neubau eines Gaskraftwerks könnte Investitionen in Erneuerbare Energien gefährden.
- Schaffung zukunftsfester Jobs in den Bereichen Wind-, Solar- und Wasserstoffwirtschaft ist wichtiger.
Wer ist betroffen?
- Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern
- Beschäftigte in der Wind- und Solarindustrie
- Investoren in Erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff
Zahlen/Fakten?
- Mecklenburg-Vorpommern produziert mehr Strom aus Erneuerbaren Energien, als im Land verbraucht wird.
- Neues Gaskraftwerk schafft kaum dauerhafte Arbeitsplätze.
- Anforderungen: Kraftwerk muss wasserstofffähig sein, Betrieb mit fossilem Erdgas nur befristet.
Wie geht’s weiter?
- Ausbau der Stromnetze muss vorankommen
- Gaskraftwerk soll strengen klimapolitischen Vorgaben unterliegen
- Technische Wasserstofffähigkeit ist erforderlich
