Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gedenken an NS-Opfer in Düsseldorf
Düsseldorf () – Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen haben bei einer Gedenkstunde im Düsseldorfer Plenarsaal der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Das Gedenken stand in diesem Jahr im Zeichen der Verfolgung und Ermordung sexueller Minderheiten durch das NS-Regime, wie der Landtag mitteilte.
An der Veranstaltung nahmen Abgeordnete aller Fraktionen, Mitglieder der Landesregierung sowie Vertreter jüdischer Verbände, der Kirchen und queerer Netzwerke teil.
Landtagspräsident André Kuper (CDU) erklärte, der Tag erinnere an den Zivilisationsbruch der Schoa und mahne, dem erstarkenden Antisemitismus und jeder Form von Ausgrenzung entschieden entgegenzutreten. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ergänzte, die Erinnerung an alle Opfer wachzuhalten, sei eine bleibende Verantwortung.
Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden, rief dazu auf, keinen Schlussstrich unter die Aufarbeitung zu ziehen.
Der Historiker Martin Lücke von der Freien Universität Berlin gab einen Impuls zur Verfolgung sexueller Minderheiten und wies darauf hin, dass für queere Menschen 1945 keine „Stunde null“ begonnen habe. Der Dokumentarfilmer Klaus Stanjek erinnerte an das Schicksal seines als Homosexueller verfolgten Onkels.
Die Gedenkstunde endete mit einer Schweigeminute und einem Gebet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Konzentrationslager Auschwitz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Gedenkstunde im Düsseldorfer Plenarsaal für die Opfer des Nationalsozialismus
- Fokussierung auf die Verfolgung und Ermordung sexueller Minderheiten durch das NS-Regime
- Teilnahme von Abgeordneten, Landesregierung und Vertretern verschiedener Organisationen
Warum ist das wichtig?
- Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus
- Bekämpfung von Antisemitismus und Ausgrenzung
- Verantwortung für die Aufarbeitung der Geschichte
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- Sexuelle Minderheiten
- Mitglieder der Landesregierung, Abgeordnete, Vertreter jüdischer Verbände, Kirchen und queerer Netzwerke
Zahlen/Fakten?
- Gedenkstunde im Düsseldorfer Plenarsaal
- Thematisierung der Verfolgung und Ermordung sexueller Minderheiten
- Teilnahme von Abgeordneten und Vertretern verschiedener Verbände
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der Aufarbeitung der Verfolgung sexueller Minderheiten
- Bekämpfung des Antisemitismus und anderer Formen von Ausgrenzung
- Wachhalten der Erinnerung an alle Opfer des Nationalsozialismus
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