Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitshinweise zur Bombenentschärfung in Köln
Köln () – Bei Sondierungsarbeiten an der Autobahn 59 zwischen den Anschlussstellen Spich und Lind ist am Montagvormittag ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Wie die Stadt Köln am Montag mitteilte, handelt es sich um eine Fünf-Zentner-Bombe mit Langzeitzünder, die nicht entschärft werden kann und daher noch am selben Tag gesprengt werden muss.
Die Autobahn wurde in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Die Vorbereitungen für die Sprengung laufen. Drei Lkw-Ladungen mit insgesamt 60 Tonnen Sand wurden als wirkungsdämpfende Maßnahme an den Fundort gebracht und werden rund um die Bombe verteilt.
Sobald dies abgeschlossen und der Evakuierungsbereich abgesperrt ist, kann die Freigabe zur Sprengung erteilt werden. Eine Kehrmaschine wartet bereits, um die Autobahn im Anschluss zu reinigen.
Anwohner sind nach Angaben der Stadt nicht betroffen, wohl aber zwei Unternehmen.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das Kölner Ordnungsamt sind vor Ort. Auch die Stadt Troisdorf wurde informiert.
Die Autobahn muss nach der Sprengung auf Schäden untersucht werden, weshalb mit einer längeren Sperrung zu rechnen ist. Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiabsperrung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg bei Sondierungsarbeiten an Autobahn 59 gefunden.
- Autobahn wurde in beide Fahrtrichtungen gesperrt; Sprengung der Bombe ist für denselben Tag geplant.
- Anwohner nicht betroffen, aber zwei Unternehmen müssen evakuiert werden.
Warum ist das wichtig?
- Entdeckung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg erfordert sofortige Maßnahmen.
- Sperrung der Autobahn und Evakuierungsmaßnahmen für die Sicherheit der Öffentlichkeit.
- Notwendigkeit der Untersuchung auf Schäden nach der Sprengung für die Verkehrssicherheit.
Wer ist betroffen?
- zwei Unternehmen
- Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf
- Kölner Ordnungsamt
Zahlen/Fakten?
- Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden
- 60 Tonnen Sand zur Dämmung an den Fundort gebracht
- Autobahn 59 in beide Fahrtrichtungen gesperrt
Wie geht’s weiter?
- Sprengung der Bombe noch am selben Tag
- Vorbereitungen und Evakuierung müssen abgeschlossen sein
- Längere Sperrung der Autobahn nach der Sprengung zu erwarten
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