Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Teilzeitarbeit und politische Widerstände in Berlin
Berlin () – Der Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels für eine Abschaffung des grundsätzlichen Rechtsanspruchs auf Teilzeitarbeit stößt weiterhin auf Widerstand.
Der Linken-Bundestagsabgeordnete Pascal Meiser, Sprecher für Arbeitspolitik, sagte der „Rheinischen Post“ (Montag): „Die Vorschläge der Unternehmerlobby in der CDU sind ein Frontalangriff auf die rund 17 Millionen Teilzeitbeschäftigten in Deutschland und damit ganz besonders gegen die vielen Frauen im Land, die jeden Tag versuchen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.“ Er gehe davon aus, „dass eine solche Regelung gegen das europarechtlich verankerte Diskriminierungsverbot von Teilzeitbeschäftigten verstoßen dürfte“, sagte Meiser weiter.
Der Politiker forderte die Regierung dazu auf, diejenigen zu unterstützen, „die in Teilzeitfallen festsitzen oder ihre Stunden freiwillig aufstocken wollen, aber daran von ihrem Arbeitgeber gehindert werden. Die Abschaffung des fatalen Minijob-Systems wäre hier ein erster wichtiger Schritt, statt diejenigen zu gängeln, die in Teilzeit arbeiten“, sagte er.
Am Wochenende war bekanntgeworden, dass die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) einen Antrag mit dem Titel „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit“ Ende Februar auf dem CDU-Bundesparteitag einbringen will.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- CDU-Wirtschaftsflügel will grundsätzlichen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit abschaffen.
- Widerstand von Linken-Politiker Pascal Meiser, der dies als Angriff auf Teilzeitbeschäftigte bezeichnet.
- Antrag der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) für Abschaffung des Rechtsanspruchs auf "Lifestyle-Teilzeit".
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Teilzeitbeschäftigten, insbesondere von Frauen, vor negativen Veränderungen in der Arbeitsrechtspolitik
- Vermeidung von Diskriminierung gemäß europäischem Recht
- Unterstützung von Arbeitnehmern, die Teilzeit arbeiten oder ihre Stunden aufstocken möchten
Wer ist betroffen?
- rund 17 Millionen Teilzeitbeschäftigte in Deutschland
- viele Frauen, die Familie und Beruf vereinen möchten
- Personen, die in Teilzeit festsitzen oder Stunden aufstocken möchten
Zahlen/Fakten?
- Rund 17 Millionen Teilzeitbeschäftigte in Deutschland betroffen
- Vorschläge der CDU als Frontalangriff auf Teilzeitkräfte kritisiert
- Forderung nach Unterstützung für diejenigen, die in Teilzeit festsitzen
Wie geht’s weiter?
- Widerstand gegen Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeitarbeit bleibt bestehen.
- Politiker fordert Unterstützung für Teilzeitbeschäftigte.
- Antrag von MIT wird Ende Februar auf CDU-Bundesparteitag eingebracht.
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