Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Entwicklungen in Berlin 2026
Berlin () – Das BSW Berlin geht mit einer Doppelspitze in den Wahlkampf: Alexander King, Landesvorsitzender und bisher einziger Berliner BSW-Abgeordneter, und der Nahost-Experte und stellvertretende Parteivorsitzende Michael Lüders führen die Landesliste der Partei an, die im September erstmals zu einer Abgeordnetenhauswahl antritt.
King kandidiert auf Listenplatz 1 und erhielt bei der Landesvertreterversammlung am Samstag 97 von 120 Stimmen bei 18 Gegenstimmen und 5 Enthaltungen (80,8 Prozent), Lüders auf Listenplatz 2 bekam 89 von 121 Stimmen bei 25 Gegenstimmen und 7 Enthaltungen (73,6 Prozent).
„Berlin braucht keinen hemmungslosen Sozialpopulismus à la die Linke, keine Debatte um Haltungsfragen à la die Grünen, kein Weiter-so à la Schwarz-Rot und schon gar keine Sündenbockrhetorik à la AfD“, sagte King nach seiner Wahl. „Wir laden alle zur Zusammenarbeit ein, die gegen Mietwucher und Wohnungsnot kämpfen; die so wie wir finden, dass soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Vernunft nicht im Widerspruch stehen, sondern einander bedingen; die sich mehr direkte Mitsprache wünschen; die Grundrechte verteidigen und deshalb die Corona-Politik endlich aufarbeiten wollen; die wollen, dass Berlin Stadt des Friedens ist – und keine Werbefläche für die Bundeswehr.“
Lüders ließ sich so zitieren: „Wir wollen Politik machen für Menschen. Nicht für eine abgehobene Funktionärs-Kaste, die im Zweifel lieber Tennis spielt als Probleme zu lösen. Wir wollen Schluss machen mit einer Politik, die ihr Versagen kaschiert als Toleranz. Vermüllte Straßen, eine marode Infrastruktur, fehlende Wohnungen – Berlin kann es besser! Und was diese Stadt am Allerwenigsten braucht, ist ‚Kriegstüchtigkeit` auf Kosten des Sozialen und der Kultur. Das BSW steht für soziale Gerechtigkeit, aber auch für wirtschaftliche Vernunft: die gezielte Förderung und Wertschätzung kleinerer und mittlerer Betriebe.“
Die weiteren Kandidaten der insgesamt 25-köpfigen Landesliste sollen im Verlauf des Nachmittags gewählt werden.
Bereits am Vormittag hatte ein Landesparteitag am gleichen Ort einen Antrag zum „Wahljahr 2026“ verabschiedet. Das eigentliche Wahlprogramm soll zu einem späteren Zeitpunkt beraten und beschlossen werden.
Die Wahl zum 20. Abgeordnetenhaus von Berlin findet voraussichtlich am 20. September 2026 für eine Legislaturperiode von fünf Jahren statt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander King (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- BSW Berlin geht mit Alexander King und Michael Lüders in den Wahlkampf.
- King erhält 80,8 % der Stimmen, Lüders 73,6 % bei der Landesvertreterversammlung.
- Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin findet voraussichtlich am 20. September 2026 statt.
Warum ist das wichtig?
- Möglichkeit für neue politische Ansätze in Berlin
- Stärkung sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Vernunft
- Abgrenzung von bestehenden politischen Strömungen und deren Mängeln
Wer ist betroffen?
- Alexander King, Landesvorsitzender und BSW-Abgeordneter
- Michael Lüders, stellvertretender Parteivorsitzender
- Wähler und Unterstützer der BSW in Berlin
Zahlen/Fakten?
- Alexander King erhielt 97 von 120 Stimmen (80,8 %)
- Michael Lüders erhielt 89 von 121 Stimmen (73,6 %)
- Wahl zum 20. Abgeordnetenhaus von Berlin voraussichtlich am 20. September 2026
Wie geht’s weiter?
- Wahlkampfführung durch Alexander King und Michael Lüders
- Weitere Kandidaten der Landesliste werden gewählt
- Wahlprogramm soll später beraten und beschlossen werden
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