Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Dax startet mit Verlusten in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Mittwoch mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 24.647 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Qiagen, BASF und FMC, am Ende Deutsche Telekom, Deutsche Bank und Bayer.
„Die Marktteilnehmer sehen derzeit mit Sorgen auf zwei Entwicklungen an den Finanzmärkten“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Zum einen auf die stark angestiegenen japanischen Anleiherenditen im Kontext zu der geplanten Neuverschuldung und zum anderen auf die geopolitischen Entwicklungen durch die Bestrebungen der USA. Beide Mechanismen bergen sowohl direkt als auch indirekt enorme Risiken für die Finanzmärkte“, so Lipkow. „Das lässt sich unter anderem an den Preisentwicklungen an den Edelmetallmärkten ablesen. In der weiteren Folge rücken viele harte makroökonomische Daten vorerst in den Hintergrund und weiche Faktoren, wie der Weltwirtschaftsgipfel in Davos bekommen höhere Prioritäten.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1710 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8540 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,06 US-Dollar, das waren 86 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anzeigetafel in der Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Dax startet mit leichten Verlusten und wird bei rund 24.647 Punkten berechnet.
- Marktteilnehmer sorgen sich um japanische Anleiherenditen und geopolitische Entwicklungen.
- Euro etwas schwächer, Ölpreis deutlich gesunken auf 64,06 US-Dollar pro Fass.
Warum ist das wichtig?
- Marktteilnehmer zeigen Besorgnis über steigende Anleiherenditen in Japan und geopolitische Entwicklungen in den USA.
- Preisentwicklungen an den Edelmetallmärkten deuten auf Risiken für die Finanzmärkte hin.
- Einfluss weicher Faktoren, wie der Weltwirtschaftsgipfel in Davos, nimmt zu.
Wer ist betroffen?
- Marktteilnehmer
- Finanzmärkte
- Anleger
Zahlen/Fakten?
- Dax bei 24.647 Punkten, 0,2 Prozent unter dem Vortag
- Euro bei 1,1710 US-Dollar, Dollar bei 0,8540 Euro
- Ölpreis für Brent bei 64,06 US-Dollar, 1,3 Prozent niedriger als am Vortag
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der steigenden japanischen Anleiherenditen und geopolitischen Entwicklungen
- Geopolitische Risiken und ihre Auswirkungen auf die Finanzmärkte im Fokus
- Wachsende Priorität für weiche Faktoren wie den Weltwirtschaftsgipfel in Davos
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