Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik in Grönland und NATO
Berlin () – Der verteidigungspolitische Sprecher der Fraktion Die Linke, Ulrich Thoden, kritisiert den Vorschlag einer gemeinsamen Nato-Mission in Grönland.
„Zunächst mal finde ich wichtig, dass man jetzt nicht militärisch reagiert“, sagte Thoden am Dienstag den Sendern RTL und ntv. Die Idee des dänischen Verteidigungsministers Troels Lund Poulsen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte halte er für falsch: „Weil ich nicht glaube, dass man militärische Eskalation mit militärischer Eskalation beantworten sollte.“ Dann komme man aus einer Spirale womöglich nicht mehr raus, so der Linken-Politiker.
Es bediene zudem Trumps Narrativ, dass Grönland nicht vor Russland und China geschützt sei. „Das ist einfach nicht wahr“, sagte Thoden. „Es gibt ja entsprechende Verteidigungspläne der Nato für die Arktis. Das weiß auch Trump sehr genau. Und wenn wir jetzt Soldaten entsenden, dann geben wir ihm letztlich recht mit dem Narrativ, andernfalls sei Grönland nicht geschützt.“
Stattdessen könne man die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) einschalten, so Thoden. „Es gibt einen Vergleichs- und Schiedsgerichtshof der OSZE.“ Dieser sei seinerzeit „genau für solche Konflikte geschaffen“ worden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dänisches Kriegsschiff in Grönland am 19.01.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ulrich Thoden von Die Linke kritisiert die Idee einer gemeinsamen Nato-Mission in Grönland.
- Er warnt vor militärischer Eskalation und verweist auf bestehende Verteidigungspläne der Nato für die Arktis.
- Thoden schlägt vor, die OSZE zur Konfliktlösung einzuschalten.
Warum ist das wichtig?
- Verhindert militärische Eskalation in einer sensiblen Region
- Entkräftet falsche Narrative über den Schutz Grönlands
- Betont alternative Konfliktlösungsansätze durch OSZE
Wer ist betroffen?
- Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke
- Dänischer Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen
- Nato-Generalsekretär Mark Rutte
Zahlen/Fakten?
- Keine Angabe
Wie geht’s weiter?
- Militärische Reaktionen vermeiden
- OSZE zur Konfliktlösung einbeziehen
- Nutzung des Vergleichs- und Schiedsgerichtshofs der OSZE
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