Baurecht für neue Höchstspannungsleitung bei Wilhelmshaven erteilt

19. Januar 2026
1 min Lesezeit

Baurecht für neue Höchstspannungsleitung bei Wilhelmshaven erteilt

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Energieinfrastruktur in Wilhelmshaven stärken

() – Die Niedersächsische Landesbehörde für Verkehr (NLStBV) hat das Baurecht für eine neue 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung südlich von Wilhelmshaven geschaffen. Das teilte die Behörde am Montag mit.

Die rund 32 Kilometer lange Leitung soll zwischen den Umspannwerken Unterweser bei Stadland und Conneforde verlaufen und die Übertragungskapazität für den erwarteten Zuwachs an Windenergie in der Region erhöhen.

Die Trasse orientiert sich an einer bestehenden 220-Kilovolt-Leitung, deren Masten möglichst weiter genutzt werden sollen. Dennoch müssen 43 von insgesamt 84 Masten neu errichtet werden.

Die Leitung durchquert Gebiete der Gemeinden Stadland, Jade, Rastede und Wiefelstede sowie der Stadt Varel und berührt dabei auch das Vogelschutzgebiet ‚Marschen am Jadebusen‘ und das Naturschutzgebiet ‚Reitbrake Hoheleucht‘.

Im Genehmigungsverfahren, das im März 2024 eingeleitet wurde, gingen 90 Einwendungen von Privatpersonen und 33 Stellungnahmen von Behörden ein. Bedenken gab es unter anderem zu Lärm, Staub und elektromagnetischen Feldern.

Der Vorhabenträger TenneT TSO GmbH überarbeitete daraufhin die Planung. Der Planfeststellungsbeschluss für das Projekt erging bereits am 15. Dezember 2025.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strommast (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Baurecht für neue 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung südlich von Wilhelmshaven geschaffen
  • Leitung verläuft zwischen Umspannwerken Unterweser und Conneforde, um Windenergie-Übertragungskapazität zu erhöhen
  • Genehmigungsverfahren mit 90 Einwendungen von Privatpersonen und 33 Stellungnahmen von Behörden durchgeführt

Warum ist das wichtig?

  • Erhöhung der Übertragungskapazität für Windenergie in der Region
  • Nutzung bestehender Infrastruktur zur Minimierung des Flächenverbrauchs
  • Berücksichtigung von Umweltauswirkungen und Einwendungen der Anwohner

Wer ist betroffen?

  • Gemeinden Stadland, Jade, Rastede, Wiefelstede
  • Stadt Varel
  • Anwohner und betroffene Privatpersonen

Zahlen/Fakten?

  • 32 Kilometer lange Leitung
  • 84 Masten, davon 43 neu zu errichten
  • 90 Einwendungen von Privatpersonen, 33 Stellungnahmen von Behörden

Wie geht’s weiter?

  • Überarbeitung der Planung durch TenneT TSO GmbH
  • Einleitung des Genehmigungsverfahrens im März 2024
  • Planfeststellungsbeschluss am 15. Dezember 2025
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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