Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Hamburg: Rechtsstreit um Hausboote
Hamburg () – Die Stadt Hamburg hat versucht, die Versorgungsleitungen und den Zugang zu drei Hausbooten im Moorfleeter Holzhafen zu sperren. Das teilte der Bergedorfer Bürgerschaftsabgeordnete Stephan Jersch von der Linken mit.
Zwei Tage vor Weihnachten habe der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) entsprechende Maßnahmen ergriffen, die jedoch von der Polizei unterbunden worden seien.
Am 23. Dezember wurden die Besitzer laut Jersch der Hausboote per Aushang aufgefordert, innerhalb von 14 Tagen eine neue Zuwegung abseits des städtischen Landgrundstücks zu bauen. Hintergrund ist ein jahrelanger Rechtsstreit um das Ufergrundstück, das im August 2025 endgültig geräumt wurde.
Die Stadt besteht nun auf einer vollständigen Absperrung, was den Zugang zu den Booten und deren Versorgung unterbrechen würde.
Jersch kritisierte, die konkrete Situation vor Ort sei dem LIG und seiner beauftragten Immobilienfirma trotz des langen Rechtsstreits nicht bekannt gewesen. ‚Die vollständige Sperrung der Zuwegung und Zuleitung kann zu gefährlichen Situationen führen‘, sagte der Politiker. Er forderte, den Druck zugunsten einer einvernehmlichen Lösung mit den Hausbootpächtern zu verringern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hamburgische Bürgerschaft |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hamburg hat versucht, die Versorgungsleitungen und den Zugang zu drei Hausbooten zu sperren.
- Polizei hat die Maßnahmen des Landesbetriebs Immobilienmanagement und Grundvermögen unterbunden.
- Hausbootbesitzer wurden aufgefordert, innerhalb von 14 Tagen eine neue Zuwegung zu bauen.
Warum ist das wichtig?
- Wichtig für den Erhalt der Zugänglichkeit von Wohnraum auf Hausbooten
- Mögliche Gefahren durch vollständige Sperrung der Zuwegung
- Notwendigkeit für einvernehmliche Lösungen in rechtlichen Konflikten
Wer ist betroffen?
- Besitzer der Hausboote im Moorfleeter Holzhafen
- Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG)
- Polizei
Zahlen/Fakten?
- Stadt Hamburg versucht, Zugang zu drei Hausbooten zu sperren
- Besitzer wurden am 23. Dezember aufgefordert, innerhalb von 14 Tagen neue Zuwegung zu bauen
- Ufergrundstück muss im August 2025 geräumt werden
Wie geht’s weiter?
- Stadt Hamburg besteht auf vollständiger Absperrung der Zuwegung zu Hausbooten
- Hausbootbesitzer sollen innerhalb von 14 Tagen neue Zuwegung bauen
- Politiker fordert einvernehmliche Lösung mit Hausbootpächtern

