CDU-Generalsekretär weist Kritik an neuer Grundsicherung zurück

15. Januar 2026
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CDU-Generalsekretär weist Kritik an neuer Grundsicherung zurück

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Berlin: Debatte über Grundsicherung

() – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat die Einführung der neuen Grundsicherung anstelle des bisherigen Bürgergelds gegen Kritik aus der Opposition und von Sozialverbänden verteidigt. „Mit der neuen Grundsicherung verfolgen wir zwei Ziele: Wir kehren zum System des Förderns und Forderns zurück und schaffen eine neue Gerechtigkeit“, sagte Linnemann der „Rheinischen Post“.

„Denn jetzt gilt: Wer arbeiten kann, aber Termine verstreichen lässt oder zumutbare Arbeit wiederholt nicht annimmt, der erhält zukünftig auch keine Leistungen mehr“, so Linnemann. „Mit der Rückkehr zum Vermittlungsvorrang bringen wir Arbeitssuchende so schnell wie möglich in den Arbeitsmarkt zurück. Dadurch stärken wir Selbständigkeit und Eigenverantwortung und verhindern, dass Menschen in irgendwelchen Maßnahmen feststecken, aus denen sie nicht wieder rauskommen“, sagte der CDU-Politiker. „Damit stellen wir sicher, dass jeder das Seine zu unserer Solidargemeinschaft beiträgt.“

Der Bundestag debattiert am heutigen Donnerstag in erster Lesung über den Gesetzentwurf zur Grundsicherung von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD).

Die Sozialaktivistin Helena Steinhaus vom Verein „Sanktionsfrei“ kündigte unterdessen an, gegen die Verschärfung des Bürgergelds zu protestieren. „Die Reformen sind noch nicht in Kraft. Als Aktivistin sage ich: Da geht noch was“, sagte Steinhaus der „Süddeutschen Zeitung“.

Das Vorhaben der Bundesregierung, das Bürgergeld für eine neue Grundsicherung abzuschaffen, kritisierte Steinhaus scharf. Die geplanten Totalsanktionen nach drei verpassten Terminen würden vor allem psychisch und physisch Kranke treffen. „Das wird übel“, warnte sie. Die Betroffenen hätten Angst vor Obdachlosigkeit.

Steinhaus forderte stattdessen, den Regelsatz in der Grundsicherung deutlich zu erhöhen, von derzeit 563 Euro auf mindestens 813 Euro im Monat. „Wir sind alle nur einen Schicksalsschlag von der Grundsicherung entfernt“, so die Aktivistin. Jobcenter sollten die Bürgergeldempfänger zudem nicht in Jobs ohne Perspektive zwingen. „Auch Menschen ohne Aktienpakete haben das Recht auf freie Berufswahl.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Carsten Linnemann (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann verteidigt Einführung der neuen Grundsicherung gegen Opposition und Sozialverbände.
  • Bundestag debattiert über Gesetzentwurf zur Grundsicherung von Arbeitsministerin Bärbel Bas.
  • Sozialaktivistin Helena Steinhaus kündigt Protest gegen Verschärfung des Bürgergelds an.

Warum ist das wichtig?

  • Rückkehr zum System des Förderns und Forderns stärkt Beschäftigungschancen
  • Schaffung neuer Gerechtigkeit durch gezielte Leistungsanpassungen
  • Stärkung von Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Bürger

Wer ist betroffen?

  • Arbeitssuchende, die Termine verstreichen lassen oder keine zumutbare Arbeit annehmen
  • psychisch und physisch Kranke
  • Bürgergeldempfänger

Zahlen/Fakten?

  • Regelsatz soll von 563 Euro auf mindestens 813 Euro erhöht werden
  • Bundestag debattiert am Donnerstag über Gesetzentwurf zur Grundsicherung
  • Totalsanktionen nach drei verpassten Terminen werden kritisiert

Wie geht’s weiter?

  • Bundestag debattiert in erster Lesung über Gesetzentwurf zur Grundsicherung
  • Protest gegen Verschärfung des Bürgergelds angekündigt
  • Forderung nach Erhöhung des Regelsatzes auf mindestens 813 Euro
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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