Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Rückgang der Industrieproduktion in Rheinland-Pfalz
Bad Ems () – Die Industrieproduktion in Rheinland-Pfalz ist im November 2025 zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte, lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex um 1,2 Prozent unter dem Niveau des Vormonats.
Rückgänge gab es in zwei der drei Güterhauptgruppen.
In der Vorleistungsgüterindustrie sank der Output um 2,1 Prozent, in der Investitionsgüterindustrie um 1,2 Prozent. Dagegen steigerten die Konsumgüterhersteller ihre Produktion um ein Prozent.
Die Entwicklung in den umsatzstärksten Branchen fiel uneinheitlich aus.
In der Chemieindustrie, der wichtigsten Branche der Vorleistungsgüterindustrie, verringerte sich die Produktion um 2,7 Prozent. Der Maschinenbau verzeichnete ein leichtes Minus von 0,4 Prozent.
Positiv entwickelte sich dagegen die Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie: Hier stieg die Ausbringung um 4,6 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigte sich insgesamt jedoch ein Anstieg der Industrieproduktion. Preis- und kalenderbereinigt lag der Güterausstoß um 2,2 Prozent über dem Niveau von November 2024. Zuwächse verzeichneten dabei zwei Güterhauptgruppen.
Die Investitionsgüterindustrie erhöhte ihre Produktion um zehn Prozent, getragen insbesondere von der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie sowie vom Maschinenbau mit Zuwächsen von 36 beziehungsweise 14 Prozent. Auch die Konsumgüterindustrie legte zu und steigerte ihren Output um 2,2 Prozent.
Dagegen blieb die Vorleistungsgüterindustrie im Jahresvergleich rückläufig.
Hier sank die Produktion um 2,6 Prozent, was vor allem auf die chemische Industrie zurückzuführen war, deren Output um 4,6 Prozent unter dem Vorjahreswert lag.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schweißer bei der Arbeit (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Industrieproduktion in Rheinland-Pfalz im November 2025 um 1,2 Prozent gesunken
- Rückgang in der Vorleistungsgüter- und Investitionsgüterindustrie; Anstieg in der Konsumgüterproduktion um 1 Prozent
- Produktion der Chemieindustrie um 2,7 Prozent gesunken, Kraftwagenindustrie um 4,6 Prozent gestiegen
Warum ist das wichtig?
- Rückgang in der Industrieproduktion kann wirtschaftliche Stabilität beeinträchtigen.
- Uneinheitliche Entwicklung in wichtigen Branchen signalisiert potenzielle Risiken in der Versorgungskette.
- Anstieg der Investitionsgüterproduktion deutet auf zukünftige wirtschaftliche Investitionen hin.
Wer ist betroffen?
- Industriearbeiter in Rheinland-Pfalz
- Unternehmen in der Vorleistungsgüterindustrie
- Unternehmen in der Investitionsgüterindustrie
Zahlen/Fakten?
- Industrieproduktion in Rheinland-Pfalz im November 2025 um 1,2 Prozent gesunken
- Vorleistungsgüterindustrie: Output um 2,1 Prozent gesunken; Chemieindustrie um 2,7 Prozent
- Investitionsgüterindustrie: Produktion um 10 Prozent gestiegen, Maschinenbau um 14 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der weiteren Entwicklungen in der Industrieproduktion
- Analyse der Ursachen für Rückgänge in der Vorleistungsgüterindustrie
- Beobachtung der Trends in der Konsum- und Investitionsgüterindustrie
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