Arbeitslosigkeit in Bayern erreicht fast 20-Jahres-Hoch

7. Januar 2026
1 min Lesezeit

Arbeitslosigkeit in Bayern erreicht fast 20-Jahres-Hoch

Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Lage in Bayern: Arbeitslosigkeit steigt

() – Die Arbeitslosigkeit in ist im Dezember weiter gestiegen und hat den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten erreicht. Wie die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte, waren im Freistaat 310.795 Menschen ohne Job, das sind 17.606 oder 6,0 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres.

Die Arbeitslosenquote kletterte auf 4,0 Prozent.

Die Entwicklung hat sich im Jahresverlauf zwar etwas abgeschwächt, der Trend bleibt aber negativ. Im Vergleich zum Vormonat November stieg die Zahl der Arbeitslosen um 5.464. Auch die Kurzarbeit nahm im Vorjahresvergleich um 6 Prozent auf 43.568 Personen zu.

Zugleich ist die Nachfrage nach Arbeitskräften eingebrochen: Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sank im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Zehntel.

Der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Markus Schmitz, sprach von einem von Rezession und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägten Jahr. Eine schnelle Trendwende sei nicht in Sicht.

Regional zeigen sich große Unterschiede: Während Schwaben mit 3,6 Prozent die niedrigste Quote hat, liegt Mittelfranken mit 4,6 Prozent am höchsten. Die Stadt weist mit 7,7 Prozent die höchste Quote aller bayerischen Städte und Landkreise auf.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arbeitsamt in Aschersleben

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Arbeitslosigkeit in Bayern im Dezember gestiegen, höchster Stand seit fast zwei Jahrzehnten
  • 310.795 Menschen ohne Job, 6,0 Prozent mehr als im Vorjahr
  • Nachfrage nach Arbeitskräften eingebrochen, offene Stellen um mehr als ein Zehntel gesunken

Warum ist das wichtig?

  • Höchster Arbeitslosenstand seit fast zwei Jahrzehnten in Bayern.
  • Negative Entwicklung der Arbeitslosigkeit und sinkende Nachfrage nach Arbeitskräften.
  • Regionale Unterschiede in der Arbeitslosenquote, was auf wirtschaftliche Disparitäten hinweist.

Wer ist betroffen?

  • Arbeitslose in Bayern
  • Personen in Kurzarbeit
  • Menschen in der Stadt Hof

Zahlen/Fakten?

  • 310.795 Menschen ohne Job in Bayern im Dezember
  • 17.606 oder 6,0 Prozent mehr Arbeitslose im Vergleich zum Vorjahr
  • Arbeitslosenquote kletterte auf 4,0 Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Arbeitslosigkeit könnte weiterhin steigen.
  • Keine schnelle Trendwende in Sicht.
  • Regionale Unterschiede in der Arbeitslosenquote bleiben bestehen.
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