Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Klimapolitik in Hamburg unter Kritik
Hamburg () – Die Hamburger Linksfraktion hat den heute vorgestellten Zwischenbericht zum Klimaplan der Stadt kritisiert. Zwar seien die CO2-Emissionen seit 1990 um knapp 43 Prozent gesunken und der Weg zum 70-Prozent-Ziel für 2030 grundsätzlich gut, doch der Verkehrssektor werde die Vorgaben verfehlen, teilten die Politiker am Dienstag mit.
Der umweltpolitische Sprecher Stephan Jersch bemängelte vor allem fehlende Konzepte im Gebäudebereich. ‚Insbesondere im Gebäudebereich ist noch viel Potenzial zu heben“, sagte Jersch. Statt Gewinne des städtischen Wohnungsunternehmens SAGA in sozialverträgliche Sanierungen zu reinvestieren, erhöhe dieses die Fernwärmepreise um 30 Prozent. Die Linksfraktion kündigte an, weiter Druck auf die Koalition auszuüben und eigene Vorschläge vorzulegen.
Die verkehrspolitische Sprecherin Heike Sudmann kritisierte die Senatsstrategie, die auf mehr Elektroautos setze, als gescheitert. Der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge liege bei nur gut vier Prozent. „Hamburg kann und muss im Straßenverkehr schnell mehr Platz für den ÖPNV schaffen“, forderte Sudmann. Nötig seien „massenhaft Busspuren“, die später auch für Straßenbahnen genutzt werden könnten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hamburger S- und U-Bahnhof Sternschanze (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hamburger Linksfraktion kritisiert Zwischenbericht zum Klimaplan
- Verkehrssektor wird Vorgaben voraussichtlich verfehlen
- Fehlende Konzepte im Gebäudebereich und steigende Fernwärmepreise bemängelt
Warum ist das wichtig?
- Reduzierung der CO2-Emissionen ist wichtig für den Klimaschutz
- Notwendigkeit von Verbesserungen im Gebäudebereich für nachhaltige Entwicklung
- Dringende Anforderungen an den öffentlichen Nahverkehr zur Reduzierung des Individualverkehrs
Wer ist betroffen?
- Hamburger Linksfraktion
- Verkehrsteilnehmer
- Bewohner von Gebäuden der SAGA
Zahlen/Fakten?
- CO2-Emissionen seit 1990 um knapp 43 Prozent gesunken
- Anteil vollelektrischer Fahrzeuge liegt bei nur gut vier Prozent
- Fernwärmepreise um 30 Prozent erhöht
Wie geht’s weiter?
- Druck auf die Koalition ausüben
- Eigene Vorschläge vorlegen
- Mehr Busspuren für den ÖPNV schaffen
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