Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Vorfall im Zug nahe Ulm
Beimerstetten () – Ein gesuchter Mann hat am Mittwochabend einen ICE bei Ulm gestoppt und die Weiterfahrt verhindert. Das teilte die Bundespolizei mit.
Der 45-jährige italienische Staatsangehörige hatte gegen 19:20 Uhr in der Toilette des Zuges von Ulm nach Saarbrücken Marihuana geraucht und dadurch den Feueralarm ausgelöst.
Beim außerplanmäßigen Halt in Beimerstetten schloss der Zugbegleiter den Mann aus. Dieser verließ den Zug, stellte sich dann aber in den Gleisbereich und zwischen zwei Waggons.
Anschließend betätigte er von außen die Notentriegelung einer Tür und versuchte, wieder auf den Zug zu klettern.
Eine Streife der Bundespolizei traf den alkoholisierten Mann an und kontrollierte ihn. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Ulm vorlag.
Er wurde festgenommen und am Neujahrstag einer Haftrichterin vorgeführt, die den Haftbefehl vollstreckte. Gegen den Italiener wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung und Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen eingeleitet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei bei Protesten in Chemnitz |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 45-jähriger italienischer Staatsangehöriger hat ICE bei Ulm gestoppt.
- Er rauchte Marihuana in der Zugtoilette, was den Feueralarm auslöste.
- Wurde festgenommen, da ein Untersuchungshaftbefehl gegen ihn vorlag.
Warum ist das wichtig?
- Gefährdung der Sicherheit im Zugbetrieb
- Eingreifen der Polizei zur Durchsetzung von Haftbefehlen
- Konsequenzen durch Nötigung und Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen
Wer ist betroffen?
- 45-jähriger italienischer Staatsangehöriger
- Bundespolizei
- Zugbegleiter
Zahlen/Fakten?
- 45-jähriger italienischer Staatsangehöriger
- Marihuana geraucht, Feueralarm ausgelöst
- Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Ulm gegen ihn
Wie geht’s weiter?
- Der festgenommene Mann wird am Neujahrstag einer Haftrichterin vorgeführt.
- Ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung und Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen wird eingeleitet.
- Weitere rechtliche Schritte und mögliche Folgen für den Beschuldigten sind zu erwarten.
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