Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Saarland: Anpassungen für Feuerwehrentschädigungen
Saarbrücken () – Das saarländische Innenministerium hat die Entschädigungen für ehrenamtliche Feuerwehrleute zum Jahresbeginn angepasst. Die neue Feuerwehrentschädigungsverordnung ist am 1. Januar in Kraft getreten, teilte das Ministerium mit.
Nach mehr als zehn Jahren ohne grundlegende Anpassung werden die Aufwandsentschädigungen für Führungs- und Sonderfunktionen erhöht, wobei der Charakter des Ehrenamts gewahrt bleibt.
Im Mittelpunkt stehen die kommunalen Feuerwehren. Wehrführer erhalten künftig eine monatliche Entschädigung von 300 Euro statt bisher 220 Euro, zuzüglich eines Zuschlags je Löschbezirk.
Auch für Löschbezirksführer wird die Entschädigung auf ein neues Mindestniveau angehoben. Für zahlreiche weitere Funktionen, etwa in der Jugendausbildung oder Gerätebetreuung, werden die Mindestbeträge ebenfalls erhöht, meist im zweistelligen Eurobereich.
Die neue Verordnung sieht mehr Fairness vor: Vertreter einer Funktion erhalten künftig die Hälfte der Entschädigung, und bei dienstbedingter Verhinderung ruht der Anspruch nicht mehr.
Zudem wird erstmals eine regelmäßige Überprüfung der Sätze festgeschrieben. Die Entschädigung für den Landesbrandinspekteur wird auf 1.300 Euro monatlich angepasst.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feuerwehr im Einsatz |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Entschädigungen für ehrenamtliche Feuerwehrleute in Saarland zum Jahresbeginn angepasst.
- Wehrführer erhalten künftig 300 Euro monatlich, Zuschläge je Löschbezirk.
- Entschädigungen für weitere Funktionen, wie Jugendausbildung, ebenfalls erhöht.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der finanziellen Anerkennung für Ehrenamtliche
- Anstieg der Entschädigungen fördert langfristiges Engagement
- Transparente Anpassung und regelmäßige Überprüfung der Entschädigungssätze
Wer ist betroffen?
- Ehrenamtliche Feuerwehrleute
- Wehrführer
- Löschbezirksführer
Zahlen/Fakten?
- Wehrführer erhalten künftig 300 Euro monatlich statt 220 Euro.
- Entschädigung für den Landesbrandinspekteur wird auf 1.300 Euro monatlich angehoben.
- Erste regelmäßige Überprüfung der Entschädigungssätze wird festgeschrieben.
Wie geht’s weiter?
- Überprüfung der Entschädigungssätze wird regelmäßig festgeschrieben
- Entschädigungen werden weiter erhöht für verschiedene Funktionen
- Zuschläge je Löschbezirk für Wehrführer werden eingeführt
- Wildberger fordert mehr "Gestaltungsfreiheit" bei KI - 11. Mai 2026
- 14-Jähriger bei Unfall mit E-Scooter auf der L 265 schwer verletzt - 11. Mai 2026
- Schwerer Verkehrsunfall auf der L 265 zwischen Mudenbach und Wahlrod - 11. Mai 2026


