Ex-Außenminister fürchtet "Friedhofsfrieden" in der Ukraine

30. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Ex-Außenminister fürchtet "Friedhofsfrieden" in der Ukraine

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Gabriel warnt vor Diktatfrieden in Berlin

() – Der ehemalige Außenminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) hat vor einem „Friedhofsfrieden“ gewarnt, der nur eine Kapitulation der besiegeln würde. „Wir Deutschen sollten wissen, was diese Art Frieden langfristig für Folgen haben kann: ein zweites Versailles, bei dem die Siegermacht dem Opfer einen Frieden aufdrückt, der in Wahrheit ein Diktatfrieden ist“, sagte er der „Bild“ (Mittwochausgabe)

Gabriel plädierte für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine. Begründung. „Wenn Wladimir Putin die Erfahrung macht, er kann gewinnen mit militärischer Gewalt – dann wird es danach andere Länder geben, in denen er das wieder probiert.“ Daher müssten Deutschland und Europa alles daran setzen, dass Russland den Krieg nicht gewinnt.

Gabriel zeigte sich beeindruckt über die Leistungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. „Ich habe Riesenrespekt vor ihm, denn was er da in den letzten Jahren geleistet hat, mitten im Krieg selbst in gefährlichen, lebensgefährlichen Situationen, sein Land beieinanderzuhalten, den Mut nicht zu verlieren, den Menschen den Mut zu geben.“

Zugleich fürchte er jedoch um die Sicherheit des Präsidenten. „Ich hoffe, dass es ihm nicht so geht, wie vielen, die am Ende eines langen Krieges den Mut zum Frieden hatten.“ Es gebe „schlimme Beispiele dafür, dass die, die den Frieden gemacht haben, es nicht lange überlebt haben: Das war in der Weimarer so mit Walther Rathenau, das war so mit Jitzchak Rabin in oder Anwar al-Sadat in „, so Gabriel. „Ich hoffe, dass Selenskyj dieses Schicksal erspart bleibt.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schild „Stand with Ukraine“ liegt auf dem Boden (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Sigmar Gabriel warnt vor einem "Friedhofsfrieden" für die Ukraine.
  • Er plädiert für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine.
  • Gabriel äußert Respekt für die Leistungen von Präsident Selenskyj und sorgt sich um dessen Sicherheit.

Warum ist das wichtig?

  • Verhindert einen Diktatfrieden, der langfristige negative Folgen haben könnte.
  • Stärkt die Sicherheit in Europa, indem Russland nicht ermutigt wird, militärische Aggressionen fortzusetzen.
  • Würdigung des ukrainischen Präsidenten zeigt die Bedeutung von Führung in Krisenzeiten.

Wer ist betroffen?

  • Ukraine
  • Wladimir Putin
  • Wolodymyr Selenskyj

Zahlen/Fakten?

  • Sigmar Gabriel warnt vor einem "Friedhofsfrieden" für die Ukraine
  • Er plädiert für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine
  • Gabriel zeigt Respekt vor den Leistungen von Präsident Selenskyj

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Waffenlieferungen an die Ukraine
  • Notwendigkeit, Russlands militärische Aggression zu stoppen
  • Hoffnung auf Selenskyjs Sicherheit und Fortdauer seiner Amtszeit
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