Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Taiwan-Konflikt: Chinas politische Ansprüche
Shanghai () – Inmitten neuer Manöver rund um Taiwan hat ein einflussreicher chinesischer Regierungsberater den Anspruch Pekings auf die Inselrepublik bekräftigt. „Das Endergebnis muss die Vereinigung sein. Ob man es mag oder nicht – es ist das ultimative Ziel“, sagte Wu Xinbo, Direktor des Zentrums für Amerika-Studien an der Fudan-Universität in Shanghai, dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).
Wenn Taiwan in die falsche Richtung gehe habe China viele Möglichkeiten, Druck auszuüben, sagte Wu, der regelmäßig das Außenministerium in Peking berät. „Dafür müssten wir nicht einmal militärische Gewalt einsetzen.“ Allerdings dürfe man Chinas Einfluss auch nicht überschätzen. Denn wenn Peking schalten und walten könnte, wie es wollte, würde die derzeit regierende Demokratische Fortschrittspartei in Taipeh gar nicht an der Macht sein, sagte Wu.
Den US-Präsidenten fordert der Regierungsberater auf, im Taiwan-Konflikt zu vermitteln: „Donald Trump möchte sich als Friedensstifter inszenieren. Wenn er Frieden will, könnte er im Taiwan-Thema vermitteln“, sagte Wu. Wenn beide Seiten eine Vereinigung erreichten, gäbe es keinen Krieg. „Taiwan ist kein militärisches Problem – es sollte politisch gelöst werden“, so der Berater.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fahne von China (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Chinesischer Regierungsberater bekräftigt Anspruch Pekings auf Taiwan.
- Wu Xinbo fordert politische Lösung des Taiwan-Konflikts, nicht militärische Gewalt.
- US-Präsident Trump soll als Friedensstifter vermitteln.
Warum ist das wichtig?
- Betonung der Bedeutung der Vereinigung Taiwans mit China für die Regierung Peking
- Hinweis auf diplomatische Lösungen statt militärischer Konflikte im Taiwan-Konflikt
- Einfluss der amerikanischen Politik auf die Spannungen zwischen China und Taiwan
Wer ist betroffen?
- Taiwan
- China
- US-Präsident
Zahlen/Fakten?
- Wu Xinbo betont, dass die Vereinigung mit Taiwan das ultimative Ziel Chinas ist.
- China hat viele Möglichkeiten, Druck auf Taiwan auszuüben, ohne militärische Gewalt einzusetzen.
- Die derzeit regierende Demokratische Fortschrittspartei in Taiwan wäre nicht an der Macht, wenn China ungehindert agieren könnte.
Wie geht’s weiter?
- China wird Anspruch auf Taiwan weiterhin betonen.
- Vermittlung durch den US-Präsidenten wird gefordert.
- Politische Lösung des Konflikts wird als Ziel hervorgehoben.
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