Nouripour dringt auf Taurus-Lieferung an Ukraine

28. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Nouripour dringt auf Taurus-Lieferung an Ukraine

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Debatte um Unterstützung für Ukraine

() – Kurz vor dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj in Florida drängt Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour auf die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die .

„Es ist gut, dass Bundeskanzler Merz eine Führungsrolle für beansprucht“, sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Merz sollte sich jetzt daran halten, was er in der Opposition zurecht gefordert hatte, und den Weg für Taurus-Lieferungen freigeben.“

Der Ukraine Marschflugkörper zu verweigern, koste Menschenleben. „Das hat Weihnachten leider erneut gezeigt. Es reicht nicht, dem ukrainischen Präsidenten in Telefonaten den Rücken zu stärken. Die EU muss den Druck auf Putin erhöhen. Putin ist der einzige, der den schrecklichen Krieg sofort beenden kann. Ohne Druck wird er sich nicht bewegen.“

Der CDU-Sicherheitsexperte Roderich Kiesewetter fordert unterdessen mehr europäische Entschlossenheit bei der Unterstützung der Ukraine. „Auch die USA verstehen vorrangig Stärke und klare Positionen“, sagte Kiesewetter der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „Deshalb sollten die europäischen Unterstützer der Ukraine die Wiederherstellung der Grenzen von 1991 als strategisches Ziel vorgeben. Sie sollten alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten und als Kontrapunkt zu den USA tun, um den Erhalt der Souveränität der Ukraine zu erreichen, insbesondere durch Einbeziehung der Ukraine in unsere Verteidigung.“

Denn die Ukraine sei die erste Verteidigungslinie Europas, so Kiesewetter. „Demokratien müssen wollen, um die Ausweitung des Krieges zu verhindern“, mahnte Kiesewetter. Er forderte von Deutschland und anderen europäischen Unterstützern der Ukraine die Überprüfung der russischen Schattenflotte in der Ostsee, die Übernahme der Luftverteidigung in der Westukraine, die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern aus Deutschland und mehr finanzielle Mittel für die ukrainische Rüstungsindustrie.

„Europa sollte eine Strategie zur Information der russischen Bevölkerung über die Gräueltaten Russlands an der ukrainischen Zivilbevölkerung entwickeln“, forderte der CDU-Politiker. Es brauche eine Stärkung der Dokumentation und Forderung der Ahndung der russischen Kriegsverbrechen. „Auch unsere Bevölkerung benötigt eine bessere Kommunikation und Information über das, was auf dem Spiel steht, wenn die Ukraine den US-Forderungen und russischen Forderungen nachgibt. Es ist für die Ukraine wichtig, dass Europa klarmacht, dass unser Ziel der Sieg der Ukraine ist und wir endlich alles dafür tun“, sagte Kiesewetter. Die Ukraine dürfe nicht in ein Diktat oder eine Kapitulation gedrängt werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Taurus (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour drängt auf Taurus-Marschflugkörper-Lieferungen an die Ukraine.
  • CDU-Sicherheitsexperte Roderich Kiesewetter fordert mehr europäische Unterstützung und Überprüfung der russischen Schattenflotte in der Ostsee.

Warum ist das wichtig?

  • Unterstützung der Ukraine durch Taurus-Marschflugkörper kann Leben retten
  • Druck auf Putin erhöhen, um den Krieg zu beenden
  • Europa muss klare strategische Ziele zur Verteidigung der Ukraine formulieren

Wer ist betroffen?

  • Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour
  • US-Präsident Donald Trump
  • ukrainischer Staatschef Wolodymyr Selenskyj
  • CDU-Sicherheitsexperte Roderich Kiesewetter
  • die Ukraine

Zahlen/Fakten?

  • Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine gefordert
  • Ukraine als erste Verteidigungslinie Europas betrachtet
  • Überprüfung der russischen Schattenflotte in der Ostsee angeregt

Wie geht’s weiter?

  • Druck auf Putin erhöhen, um den Krieg zu beenden
  • Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine freigeben
  • Überprüfung der russischen Schattenflotte und Stärkung der Luftverteidigung in der Westukraine
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