Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Kampfmittelbeseitigung in Brandenburg
Potsdam () – In Brandenburg sind in diesem Jahr rund 360 Tonnen Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und unschädlich gemacht worden. Das teilte das Innenministerium in Potsdam mit.
Bis Ende November konnten zudem 897 Hektar Fläche vom Kampfmittelverdacht befreit werden, was etwa einem Drittel mehr als im Vorjahr entspricht.
Innenminister René Wilke betonte die Bedeutung der Arbeit: „Mit jeder entschärften Bombe, jedem vernichteten Kampfmittel und jedem erfolgreichen Modellversuch wird Brandenburg ein Stück sicherer.“ Ein besonderer Schwerpunkt liege auf der Stadt Oranienburg, die aufgrund einer hohen Konzentration an Bomben mit chemischen Langzeitzündern von einer Modell- zu einer Kompetenzregion für Kampfmittelbeseitigung weiterentwickelt werde.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst bearbeitete über 4.800 Anfragen von Grundstückseigentümern und wurde zu fast 1.750 Zufallsfunden gerufen.
Unter den Funden waren 24.000 Granaten, 700 Brandbomben und 370.000 Stück Handwaffenmunition. Die Räumung kostete das Land bis Ende November 11,9 Millionen Euro.
Weitere Schwerpunkte neben Oranienburg sind Potsdam, die Oder-Neiße-Linie und der Bereich südlich von Berlin.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiabsperrung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Rund 360 Tonnen Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg in Brandenburg gefunden und unschädlich gemacht.
- 897 Hektar Fläche vom Kampfmittelverdacht befreit, ein Drittel mehr als im Vorjahr.
- Besonders in Oranienburg Fokus auf Kampfmittelbeseitigung mit 24.000 Granaten und 11,9 Millionen Euro Kosten.
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit der Bevölkerung erhöhen
- Flächen für Nutzung freigeben
- Zuständigkeit und Effizienz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes stärken
Wer ist betroffen?
- Grundstückseigentümer
- Anwohner in Oranienburg
- Bevölkerung in Brandenburg
Zahlen/Fakten?
- 360 Tonnen Kampfmittel gefunden und unschädlich gemacht
- 897 Hektar Fläche vom Kampfmittelverdacht befreit
- 24.000 Granaten, 700 Brandbomben, 370.000 Stück Handwaffenmunition gefunden
- Kosten für die Räumung bis Ende November: 11,9 Millionen Euro
Wie geht’s weiter?
- Weiterarbeit am Kampfmittelbeseitigungsdienst
- Fokussierung auf Oranienburg als Kompetenzregion
- Fortsetzung der Aufklärung und Entschärfung in Potsdam und weiteren Regionen
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