Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklung im Saarland
Saarbrücken () – Das Saarland hat eine eingeschränkte Sonntagsöffnung für digitale Kleinstsupermärkte beschlossen. Arbeitsminister Magnus Jung (SPD) sagte im Landtag, dass die neue Auslegungshilfe der Landesregierung Rechtssicherheit schaffe und das Geschäftsmodell stärke, teilte das Ministerium am Mittwoch mit.
Die Märkte dürfen maximal fünf Stunden zwischen 6:00 und 18:00 Uhr öffnen, wenn ihre Verkaufsfläche nicht mehr als 150 Quadratmeter beträgt.
Das Sortiment muss auf Lebens- und Genussmittel, Hygieneartikel sowie Haushaltswaren beschränkt sein. Jung verwies darauf, dass rund 85 Prozent des Umsatzes in den rechtlich möglichen Kernzeiten erzielt würden.
Die Regelung soll fairen Wettbewerb zu anderen Einzelhandelsanbietern gewährleisten und gleichzeitig den Arbeitnehmerschutz sicherstellen.
Die bisher praktizierte Öffnung rund um die Uhr sei rechtswidrig gewesen, hieß es. Die neue Lösung finde breiten Konsens im Land und verbessere die Versorgung in ländlichen Gebieten.
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