Gesellschaft: Zivildienst in Berlin
Berlin () – Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, hat die Pläne für einen neuen Zivildienst begrüßt und zugleich eine verlässliche Finanzierung angemahnt. „Kommt die Wehrpflicht zurück, braucht es auch wieder einen Zivildienst“, sagte Gröhe der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).
Das DRK habe jahrzehntelange Erfahrung im Zivildienst und sei auch heute der größte Anbieter von Freiwilligendiensten in Deutschland. Man wisse, was es brauche, damit junge Menschen sich sinnvoll für andere einsetzen könnten.
Wenn ein neuer Zivildienst kommen solle, müsse deshalb jetzt vorausschauend geplant werden. Dafür brauche es ausreichend Zeit für den Aufbau und eine verlässliche Finanzierung für die Träger der Einsatzstellen im Zivildienst, forderte der DRK-Präsident. Beides müsse frühzeitig gesichert sein.
Sollte es dagegen bei einer Aussetzung der Wehrpflicht bleiben, brauche es eine deutliche Stärkung der Freiwilligendienste. „Wer sich freiwillig einsetzt, braucht bessere Rahmenbedingungen“, forderte Gröhe.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | DRK-Helfer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- DRK-Präsident Hermann Gröhe begrüßte Pläne für einen neuen Zivildienst und verlangte zugleich eine verlässliche Finanzierung
- Er betonte, dass das DRK als erfahrener Anbieter für den Aufbau und die Rahmenbedingungen vorausschauende Planung und ausreichend Zeit brauche
- Für den Fall, dass die Wehrpflicht ausgesetzt bleibt, forderte er eine deutliche Stärkung der Freiwilligendienste durch bessere Rahmenbedingungen
Warum ist das wichtig?
- DRK hat Erfahrung im Zivildienst und kann junge Menschen sinnvoll im Freiwilligendienst einsetzen
- Für einen möglichen neuen Zivildienst sind vorausschauende Planung, Aufbauzeit und verlässliche Finanzierung für die Träger entscheidend
- Bei Aussetzung der Wehrpflicht müssen Freiwilligendienste deutlich gestärkt und bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden
Wer ist betroffen?
- Junge Menschen, die sich im neuen Zivildienst freiwillig für andere einsetzen sollen
- Träger der Einsatzstellen im Zivildienst
- Freiwillige, die sich freiwillig in Freiwilligendiensten engagieren
Zahlen/Fakten?
- DRK ist der größte Anbieter von Freiwilligendiensten in Deutschland
- Aufbauzeit und verlässliche Finanzierung für Träger der Einsatzstellen müssen frühzeitig gesichert werden
- Bei Aussetzung der Wehrpflicht braucht es eine deutliche Stärkung der Freiwilligendienste
Wie geht’s weiter?
- DRK fordert vorausschauende Planung und ausreichend Zeit für den Aufbau eines neuen Zivildienstes
- DRK verlangt eine verlässliche Finanzierung für die Träger der Einsatzstellen im Zivildienst
- Wenn die Wehrpflicht ausgesetzt bleibt, soll es eine deutliche Stärkung der Freiwilligendienste mit besseren Rahmenbedingungen geben
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