Gesellschaft: tödlicher Unfall bei Baden-Baden
Baden-Baden () – Der 62 Jahre alte BMW-Fahrer, der am Freitagmorgen bei einem schweren Unfall auf der A5 bei Baden-Baden schwer verletzt worden war, ist am Montagnachmittag in einem Krankenhaus gestorben. Das teilte das Polizeipräsidium Offenburg am Dienstag mit.
Der Mann war nach der Kollision mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht worden.
Bei dem Unfall am Freitag gegen 8:20 Uhr war ein Ford-Fahrer in Folge einer ruckartigen Lenkbewegung gegen die Betonschutzwand geprallt und anschließend mit dem BMW kollidiert. Beide Fahrzeuge überschlugen sich und blieben auf den Dächern liegen.
Neben dem getöteten BMW-Fahrer wurden seine Beifahrerin und der 70-jährige Ford-Lenker schwer verletzt; eine Insassin im Ford erlitt leichte Verletzungen. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Für die Unfallaufnahme war die Autobahn in Richtung Süden zeitweise voll gesperrt.
Mehr als 20 Verkehrsteilnehmer auf der Gegenfahrbahn behinderten die Rettungs- und Bergungsarbeiten, indem sie langsamer fuhren und filmten. Die Polizei wertet das Verhalten als pietätlos und gefährlich; den Schaulustigen drohen Bußgelder oder Strafverfahren.
Die Beamten bitten außerdem um Hinweise von Zeugen zum Unfallhergang.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Am Freitagmorgen prallte ein Ford nach einer ruckartigen Lenkbewegung gegen die Betonschutzwand und kollidierte anschließend mit einem BMW auf der A5 bei Baden-Baden; beide Fahrzeuge überschlugen sich und blieben auf den Dächern liegen
- Der 62-jährige BMW-Fahrer, der nach dem Unfall schwer verletzt worden war und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht wurde, ist am Montagnachmittag im Krankenhaus gestorben
- Neben ihm wurden seine Beifahrerin und der 70-jährige Ford-Lenker schwer sowie eine Insassin im Ford leicht verletzt; die Autobahn war zeitweise voll gesperrt und es gab Behinderungen durch mehr als 20 Verkehrsteilnehmer, die filmten und langsam fuhren
Warum ist das wichtig?
- Der Tod des schwer verletzten BMW-Fahrers zeigt die hohe Gefahr schwerer Unfälle auf der Autobahn und die Bedeutung schneller Hilfe
- Das Verhalten von mehr als 20 Verkehrsteilnehmern durch langsames Fahren und Filmen wird als gefährlich eingestuft und kann Rettungs- und Bergungsmaßnahmen behindern
- Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zum Unfallhergang, um den Ablauf aufzuklären und rechtliche sowie sicherheitsrelevante Konsequenzen zu klären
Wer ist betroffen?
- Der 62-jährige BMW-Fahrer
- Seine Beifahrerin und der 70-jährige Ford-Lenker
- Eine Insassin im Ford
Zahlen/Fakten?
- 62-jähriger BMW-Fahrer am Montag verstorben
- Unfallzeitpunkt Freitag gegen 8:20 Uhr; Sachschaden ca. 50.000 Euro
- Autobahn Richtung Süden zeitweise voll gesperrt; mehr als 20 Verkehrsteilnehmer behinderten Rettung/Bergung durch langsames Fahren und Filmen
Wie geht’s weiter?
- Hinweise von Zeugen zum Unfallhergang werden gesucht
- Behörden prüfen das Verhalten von mehr als 20 Verkehrsteilnehmern auf der Gegenfahrbahn, die filmten und dadurch Rettung sowie Bergung behinderten
- Ermittlungen/Verfahren: den Schaulustigen drohen Bußgelder oder Strafverfahren
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