Rettig: Infantino verursacht irreparablen Vertrauensverlust

3. August 2026
1 min Lesezeit

DFB-Politik in Frankfurt

() – Das Verhältnis zwischen dem Fifa-Präsidenten Gianni Infantino und dem Deutschen Fußballbund ist schwer beschädigt. Im „Stern“ spricht DFB-Geschäftsführer Sport Andreas Rettig von einem „irreparablen Vertrauensverlust“ durch Infantinos Versuch, WM-Anteile an private Investoren zu verkaufen.

Die Uefa hatte sich in einer Stellungnahme ungewöhnlich deutlich gegen die Pläne des Fifa-Chefs ausgesprochen. Für Rettig war der Bruch unvermeidbar: „Der Konflikt zwischen Uefa und Fifa schwelt schließlich seit Jahren.“

Kritikern, die der Meinung sind, der DFB habe Infantino in den vergangenen Jahren zu viel durchgehen lassen, widerspricht er: Man müsse unterscheiden zwischen dem, was öffentlich wahrgenommen werde, und dem, was tatsächlich in den Gremien diskutiert werde. „Dort ist durchaus kontrovers über verschiedene Themen gesprochen worden.“

Rettig spricht sich nicht grundsätzlich gegen Investoren im Fußball aus. „Aber man muss sich immer fragen: Was ist eigentlich das Motiv eines Investors?“ Es gehe nicht in erster Linie um Gewinnmaximierung, so Rettig, der bereits in der Bundesliga als Manager für Freiburg, und arbeitete. „Die Rendite im Fußball ist eine emotionale. Und keine wirtschaftlich-finanzielle.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Andreas Rettig (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Rettig: Infantino verursacht irreparablen Vertrauensverlust

Sport - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Das Verhältnis zwischen FIFA-Präsident Gianni Infantino und dem Deutschen Fußballbund ist stark beschädigt, weil Infantino versucht hat, WM-Anteile an private Investoren zu verkaufen
  • Die UEFA hat sich ungewöhnlich deutlich gegen die Pläne Infintinos ausgesprochen und der DFB sieht dadurch einen irreparablen Vertrauensverlust als unvermeidbar an

Warum ist das wichtig?

  • Weil der Vertrauensverlust zwischen DFB und FIFA als irreparabel beschrieben wird und damit die Zusammenarbeit im internationalen Fußball belastet
  • Weil die UEFA sich deutlich gegen die Pläne zur WM-Beteiligung privater Investoren ausgesprochen hat und daraus ein Eskalationspunkt entsteht
  • Weil Investitionen im Fußball nach dem Motiv der Geldgeber bewertet werden müssen, um Konflikte und Rendite-Erwartungen zu klären

Wer ist betroffen?

  • Gianni Infantino (Fifa-Präsident)
  • Deutscher Fußballbund (DFB), vertreten durch Geschäftsführer Sport Andreas Rettig
  • Uefa

Zahlen/Fakten?

  • irreparablen Vertrauensverlust
  • Konflikt zwischen Uefa und Fifa schwelt seit Jahren
  • Rendite im Fußball ist emotional und nicht wirtschaftlich-finanziell

Wie geht’s weiter?

  • Der Konflikt zwischen Uefa und Fifa dauert seit Jahren an und ist offenbar weiter eskaliert
  • Investoren sollen nur akzeptiert werden, wenn deren Motiv geklärt und nicht nur auf Geldrendite ausgerichtet ist
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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