Panorama: Brand in Friedrichshafen
Friedrichshafen () – In einem Gewerbegebiet nahe der Messe Friedrichshafen ist in der Nacht auf Samstag ein Brand im Lager eines Müllverwertungsunternehmens ausgebrochen. Wie die Stadt mitteilte, zufolge konnte erst am frühen Morgen Entwarnung gegeben werden, da keine Gefahr für die Bevölkerung mehr bestand.
Die Rauchentwicklung wurde eingedämmt, jedoch dauerten die Nachlöscharbeiten zunächst weiterhin an.
Zu Spitzenzeiten waren rund 260 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks (THW) und der Sanitätsdienste vor Ort. Die Nachlöscharbeiten begannen, indem der gelagerte Müll, vermutlich Gelbe Säcke, von THW-Kräften mit Radladern auseinandergezogen und aus der Halle gebracht wurde, um mögliche Glutnester zu löschen.
Zum Schutz der Einsatzkräfte war die Werksfeuerwehr Rolls-Royce Power Systems mit Großventilatoren vor Ort.
Ein Feuerwehrmann wurde mit Atemwegsproblemen und Kopfschmerzen zur Abklärung in ein Krankenhaus transportiert, es gab keine weiteren Verletzten. Die Messestraße im Einsatzbereich wurde gesperrt, eine Umleitung war ausgeschildert.
Die Feuerwehr Friedrichshafen war gegen 1 Uhr nachts alarmiert worden, als eine Lagerhalle und ein Außenlager in Vollbrand standen.
Die rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr verhinderten die Ausbreitung des Feuers auf umliegende Anlagen und die Vegetation. Unterstützt wurden sie von den Werksfeuerwehren des Flughafens und ZF mit Löschfahrzeugen sowie der Drohneneinheit Bodenseekreis.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Brandbekämpfung (Archiv), Stadt Friedrichshafen via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- In einem Lager eines Müllverwertungsunternehmens im Gewerbegebiet nahe der Messe Friedrichshafen ist in der Nacht ein Brand ausgebrochen
- Erst am frühen Morgen konnte Entwarnung gegeben werden, während Nachlöscharbeiten weiterliefen und zeitweise rund 260 Einsatzkräfte vor Ort waren
- Ein Feuerwehrmann wurde mit Atemwegsproblemen und Kopfschmerzen ins Krankenhaus gebracht, die Messestraße wurde gesperrt
Warum ist das wichtig?
- Gefahr für die Bevölkerung wurde verhindert, da erst nach Entwarnung keine Bedrohung mehr bestand und das Feuer eingedämmt werden konnte
- Große Zahl an Einsatzkräften und Unterstützung durch THW, Werksfeuerwehren sowie Drohnen halfen, die Ausbreitung zu stoppen und Glutnester gezielt zu löschen
- Schutz und medizinische Abklärung von Einsatzkräften durch Atemschutz/Abtransport eines Feuerwehrmanns sowie Sperrung der Messestraße mit Umleitung zur Sicherheit im Einsatzbereich
Wer ist betroffen?
- Bevölkerung in der Umgebung
- Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks (THW) und der Sanitätsdienste
- Ein Feuerwehrmann (wegen Atemwegsproblemen und Kopfschmerzen)
Zahlen/Fakten?
- 1 Uhr nachts alarmiert
- rund 260 Einsatzkräfte im Einsatz
- 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr
Wie geht’s weiter?
- Die Nachlöscharbeiten dauerten zunächst an, während der gelagerte Müll aus der Halle gebracht und mögliche Glutnester gelöscht wurden
- Die Einsatzstelle war mit Sperrung der Messestraße und ausgeschilderter Umleitung gesichert, während weitere Maßnahmen liefen
- Ein Feuerwehrmann wurde wegen Atemwegsproblemen und Kopfschmerzen ins Krankenhaus gebracht, sonst gab es keine weiteren Verletzten
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