Gesellschaft: Immoscout24 beim CSD in Berlin
Berlin () – Das Immobilienportal „Immoscout24“ will das Verhalten eines Mitarbeiters auf dem Berliner Christopher-Street-Day aufarbeiten. Das Unternehmen veröffentlichte am Mittwoch eine Erklärung, nachdem im Internet ein Video viral gegangen war, das einen Mann auf dem offiziellen Truck des Portals mit einem Fächer und dem großen Schriftzug „Anal?“ zeigt.
Das Video sorgte in sozialen Medien für Empörung. Auf dem Video scheint es, dass der Mann dem Publikum nicht nur den Fächer zeigt, sondern sich auch umdreht und sein Hinterteil entblößt. Außerdem in der Kritik: Auf dem Wagen fuhr auch mindestens ein Kind mit, direkt neben dem Immoscout-Mitarbeiter mit dem Anal-Schild.
„ImmoScout24 steht für Vielfalt, Offenheit und gegenseitigen Respekt“, heißt es in der Erklärung, deshalb unterstütze man den CSD. „Das Verhalten in der gezeigten Szene und dabei insbesondere das Auftreten eines unserer Mitarbeiter entspricht nicht den Werten von Immoscout24 und wird von uns auch in keiner Weise toleriert“, heißt es im weiteren Text.
Gerade weil sich im öffentlichen Raum Menschen unterschiedlichen Alters begegnen, erwarte man einen respektvollen Umgang miteinander. „Dies gilt im Besonderen für unsere Führungskräfte und Mitarbeitende“. Der Vorfall werde nun intern aufgearbeitet.
Den Angaben des Unternehmens zufolge hatte man sich zum ersten Mal mit einem eigenen Truck am Berliner CSD beteiligt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Logo am früheren Firmensitz von Immobilienscout24 (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Das Immobilienportal Immoscout24 will das Verhalten eines Mitarbeiters beim Berliner Christopher-Street-Day aufarbeiten, nachdem ein Video viral ging
- In dem Video wird ein Mitarbeiter auf dem offiziellen Immoscout24-Truck mit einem Fächer und dem Schriftzug „Anal?“ gezeigt, zudem wirkt es so, als sei ein Kind direkt neben ihm im Wagen gewesen
- ImmoScout24 erklärte, das Verhalten entspreche nicht den Unternehmenswerten und werde intern aufgearbeitet
Warum ist das wichtig?
- Das Unternehmen klärt einen Vorfall auf, der gegen Werte wie Vielfalt, Offenheit und gegenseitigen Respekt verstößt
- Öffentliches Verhalten eines Mitarbeiters wird als nicht tolerierbar bewertet und soll intern aufgearbeitet werden
- Rücksicht und respektvoller Umgang im öffentlichen Raum, besonders auch bei Führungskräften und Mitarbeitenden, wird betont
Wer ist betroffen?
- Ein Mitarbeiter von Immoscout24, der auf dem offiziellen Truck beim Berliner Christopher-Street-Day aufgetreten ist
- Mindestens ein Kind, das sich während der Szene neben dem Immoscout-Mitarbeiter auf dem Wagen befand
Zahlen/Fakten?
- Video auf dem offiziellen Truck von Immoscout24 mit Schriftzug „Anal?“ und Fächer
- Auf dem Wagen soll mindestens ein Kind neben dem Mitarbeiter mitgefahren sein
- Beteiligung am Berliner CSD mit eigenem Truck zum ersten Mal
Wie geht’s weiter?
- Das Verhalten des Mitarbeiters auf dem CSD wird intern aufgearbeitet
- Immoscout24 veröffentlicht eine Erklärung, in der es das Verhalten nicht toleriert und sich zu Vielfalt, Offenheit und Respekt bekennt
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