Panorama: Gaggenau – Untersuchungshaft nach Einbruch
Gaggenau () – Nach dem versuchten Einbruch in ein Gewerbeobjekt in Gaggenau und dem anschließenden polizeilichen Schusswaffengebrauch sitzen die beiden Tatverdächtigen in Untersuchungshaft. Wie die Behörden mitteilten, setzte ein Ermittlungsrichter am Montag die beantragten Haftbefehle wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall in Tateinheit mit Sachbeschädigung in Vollzug.
Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die 19 und 24 Jahre alten französischen Staatsangehörigen in der Nacht zum Samstag versucht haben, gewaltsam in ein Gewerbeobjekt einzudringen.
Als alarmierte Polizeibeamte eintrafen, sollen die Männer mit einem zuvor in Frankreich gestohlenen Auto auf die Einsatzkräfte zugefahren sein. Daraufhin gab ein Polizist Schüsse ab.
Das Fahrzeug kollidierte anschließend unter anderem mit einem Streifenwagen.
Beide Tatverdächtigen wurden durch den Schusswaffengebrauch verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Nach Polizeiangaben besteht keine Lebensgefahr.
Nach ihrer Vorführung vor dem Ermittlungsrichter wurden sie in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gefängnis (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Zwei 19- und 24-jährige französische Staatsangehörige sollen in der Nacht zum Samstag versucht haben, gewaltsam in ein Gewerbeobjekt in Gaggenau einzudringen
- Als Polizeibeamte eintrafen, sollen sie mit einem zuvor in Frankreich gestohlenen Auto auf die Einsatzkräfte zugefahren sein; ein Polizist gab Schüsse ab, das Fahrzeug kollidierte anschließend unter anderem mit einem Streifenwagen
- Beide Tatverdächtigen wurden durch den Schusswaffengebrauch verletzt und in Krankenhäuser gebracht, danach in Untersuchungshaft eingeliefert
Warum ist das wichtig?
- Verhinderung weiterer Straftaten durch die Untersuchungshaft der Tatverdächtigen
- Polizeilicher Schusswaffengebrauch zeigt die Eskalationsgefahr bei Angriffen auf Einsatzkräfte
- Verletzungen der Tatverdächtigen und keine Lebensgefahr unterstützen die aktuelle Lageeinschätzung der Behörden
Wer ist betroffen?
- Die beiden Tatverdächtigen (19 und 24 Jahre alte französische Staatsangehörige)
- Die Polizeibeamten, die in dem Einsatz vor Ort betroffen waren (Schusswaffengebrauch)
- Die Verletzten aus dem Schusswaffengebrauch, die in Krankenhäuser gebracht wurden
Zahlen/Fakten?
- 19 und 24 Jahre alt
- Haftbefehle wegen Verdacht des versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall in Tateinheit mit Sachbeschädigung
- Keine Lebensgefahr nach Verletzung durch Schusswaffengebrauch
Wie geht’s weiter?
- Die beiden Tatverdächtigen bleiben in Untersuchungshaft, nachdem Haftbefehle wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall in Tateinheit mit Sachbeschädigung erlassen wurden
- Nach ihrer Vorführung vor dem Ermittlungsrichter wurden sie in Justizvollzugsanstalten eingeliefert
- Die weitere Klärung des Tatablaufs läuft, nachdem sie durch den Schusswaffengebrauch verletzt wurden und keine Lebensgefahr besteht
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