Schusswaffengebrauch bei Polizeieinsatz in Köpenick

27. Juli 2026
1 min Lesezeit

Panorama: Köpenick nach Brandstiftung

Köpenick () – Polizeikräfte haben in Köpenick auf einen mutmaßlichen Brandstifter geschossen. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Die Einsatzkräfte waren in der Nacht zum Sonntag gegen 0:30 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in der Wendenschloßstraße gerufen worden, weil ein Bewohner schwarzen Rauch gemeldet hatte, der vom Hausflur in seine Wohnung zog.

Als die Beamten eintrafen, trafen sie auf den 38 Jahre alten Tatverdächtigen, der gerade einen Feuerlöscher entleerte, dann ein Beil ergriff und damit in bedrohlicher Weise auf sie losging. Um den Angriff abzuwehren, setzten die Beamten ihre Dienstwaffen ein und schossen auf den Mann.

Der Tatverdächtige wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Die Feuerwehr konnte den Brand in dem Gebäude löschen.

Insgesamt wurden zwölf Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ärztlich untersucht.

Zehn benötigten keine Behandlung, zwei Männer im Alter von 44 und 85 Jahren kamen stationär ins Krankenhaus. Das Gebäude wurde durch den Brand so beschädigt, dass es evakuiert werden musste und vorerst unbewohnbar ist.

Die Mordkommission ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Schusswaffengebrauch, ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts wegen des Verdachts der besonders schweren Brandstiftung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Schusswaffengebrauch bei Polizeieinsatz in Köpenick

Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Polizeikräfte wurden nachts nach Köpenick gerufen, weil schwarzer Rauch aus dem Hausflur in eine Wohnung zog
  • Der 38-jährige Tatverdächtige entleerte einen Feuerlöscher, ergriff ein Beil und griff die Beamten bedrohlich an; die Polizei setzte Dienstwaffen ein und schoss auf ihn
  • Der Brand wurde gelöscht, zwölf Personen auf Rauchgasvergiftung untersucht und die Mordkommission ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Schusswaffengebrauch und wegen besonders schwerer Brandstiftung

Warum ist das wichtig?

  • Schusswaffengebrauch durch Polizeikräfte soll einen tätlichen Angriff auf Beamte abwehren und damit Leben schützen
  • Die Ermittlungen wegen besonders schwerer Brandstiftung und Angriff auf Vollstreckungsbeamte dienen der Aufklärung der Tat und der Sicherheit der Öffentlichkeit
  • Untersuchung von Verdacht auf Rauchgasvergiftung und Evakuierung des Gebäudes sind wichtig, um gesundheitliche Folgen für Betroffene zu verhindern und Schäden zu begrenzen

Wer ist betroffen?

  • 38 Jahre alter Tatverdächtiger
  • Zwölf Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung
  • Zwei Männer im Alter von 44 und 85 Jahren (stationär im Krankenhaus)

Zahlen/Fakten?

  • Einsatz in Köpenick am Sonntag gegen 0:30 Uhr wegen schwarzen Rauchs aus dem Hausflur
  • 12 Personen wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ärztlich untersucht; 2 Männer (44 und 85) stationär
  • Tatverdächtiger 38 Jahre alt; Feuerwehr löschte den Brand; Gebäude evakuiert und vorerst unbewohnbar

Wie geht’s weiter?

  • Mordkommission ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Schusswaffengebrauch
  • Brandkommissariat des Landeskriminalamts ermittelt wegen Verdachts der besonders schweren Brandstiftung
  • Tatverdächtiger bleibt stationär im Krankenhaus, außerdem werden weitere Betroffene wegen Rauchgasvergiftung überwacht
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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