Wiesbaden: Bauwirtschaft im Aufschwung
Wiesbaden () – Der preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Mai 2026 gegenüber April 2026 kalender- und saisonbereinigt um 3,3 Prozent gestiegen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, nahm der Auftragseingang im Hochbau um 3,1 Prozent ab und im Tiefbau um 8,7 Prozent zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von März 2026 bis Mai 2026 um 2,6 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +5,3 Prozent; Tiefbau: +0,3 Prozent).
Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2025 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Mai 2026 um 3,5 Prozent. Im Hochbau nahm der Auftragseingang um 6,7 Prozent und im Tiefbau um 1,2 Prozent zu. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 4,5 Prozent über dem Vorjahreswert.
Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im Mai 2026 um 2,1 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 2,4 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro.
Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 Prozent auf rund 545.000 Personen zu. Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen, so die Statistiker.
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| Bildhinweis: | Bauarbeiter auf Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Der preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe stieg im Mai 2026 gegenüber April 2026 um 3,3 Prozent
- Der reale Auftragseingang lag im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2025 um 3,5 Prozent höher; im Hochbau +6,7 Prozent, im Tiefbau +1,2 Prozent
- Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im Mai 2026 um 2,1 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, während der nominale Umsatz um 2,4 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro stieg
Warum ist das wichtig?
- Mehr Auftragseingang im Bauhauptgewerbe signalisiert eine positive Nachfrageentwicklung und wirkt damit stabilisierend auf Auslastung und Beschäftigung
- Unterschiedliche Trends in Hoch- und Tiefbau zeigen, wo sich Nachfrage besonders verändert, was für Planung und Ressourcenverteilung wichtig ist
- Rückgang des realen Umsatzes bei gleichzeitig steigenden nominalen Umsätzen deutet auf Preis-/Kostenwirkungen hin, die für Bewertung der Baukonjunktur relevant sind
Wer ist betroffen?
- Unternehmen mit mindestens 20 tätigen Personen im Bauhauptgewerbe
- Beschäftigte im Bauhauptgewerbe (rund 545.000 tätige Personen)
- Auftraggeber im Hochbau und Tiefbau (Empfang der Aufträge)
Zahlen/Fakten?
- +3,3% preisbereinigter Auftragseingang Bauhauptgewerbe (Mai 2026 ggü. April 2026, kalender- und saisonbereinigt)
- -2,1% realer Umsatz Bauhauptgewerbe (Mai 2026 ggü. Mai 2025)
- 10,1 Milliarden Euro nominaler Umsatz im Mai 2026
Wie geht’s weiter?
- Auftragseingang im Bauhauptgewerbe steigt preisbereinigt um 3,3 Prozent im Mai 2026 gegenüber April 2026
- Im Vergleich zum Vorjahr steigt der preisbereinigte Auftragseingang im Mai 2026 um 3,5 Prozent, während der reale Umsatz um 2,1 Prozent sinkt
- Beschäftigung steigt im Mai 2026 um 1,5 Prozent auf rund 545.000 tätige Personen
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