Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Drogenhilfen in Köln
Köln () – Die Stadt Köln will ihr erstes Suchthilfezentrum mit Drogenkonsumraum am Perlengraben in der Altstadt errichten. Darüber soll der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 5. Februar 2026 entscheiden, wie die Verwaltung mitteilte.
Der Standort wurde nach intensiver Prüfung ausgewählt, wobei Kriterien wie die Nähe zum Neumarkt und Abstände zu Jugendeinrichtungen eine Rolle spielten.
Die Einrichtung ist ein zentraler Baustein des weiterentwickelten Kölner Suchthilfekonzeptes, das als Reaktion auf die zugespitzte Situation durch den zunehmenden Crack-Konsum erarbeitet wurde. Das Zentrum soll suchtkranken Menschen einen geschützten Konsumraum bieten und perspektivisch rund um die Uhr geöffnet sein.
Die Verwaltung prüft derzeit eine schnelle Realisierung in Fertigbauweise, damit der Betrieb noch im kommenden Jahr starten kann.
Oberbürgermeister Torsten Burmester betonte, mit dem Zentrum suchtkranken Menschen besser helfen und gleichzeitig den öffentlichen Raum um den Neumarkt entlasten zu wollen. Sozialdezernent Harald Rau zeigte sich zuversichtlich, dass die Lebenssituation der Betroffenen durch das bedarfsgerechte Angebot verbessert werden kann.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Heroin-Spritze (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Köln plant erstes Suchthilfezentrum mit Drogenkonsumraum am Perlengraben.
- Rat der Stadt entscheidet am 5. Februar 2026 über das Projekt.
- Zentrum soll suchtkranken Menschen geschützten Konsumraum bieten und rund um die Uhr geöffnet sein.
Warum ist das wichtig?
- Zentrale Maßnahme zur Bekämpfung von Drogenproblemen in Köln.
- Schaffung eines geschützten Konsumraums für suchtkranke Menschen.
- Verbesserung der Lebenssituation der Betroffenen und Entlastung des öffentlichen Raums.
Wer ist betroffen?
- suchtkranke Menschen
- Anwohner und Passanten am Neumarkt
- Jugendliche in der Nähe von Jugendeinrichtungen
Zahlen/Fakten?
- Erstes Suchthilfezentrum mit Drogenkonsumraum in Köln
- Entscheidung des Rats am 5. Februar 2026
- Rund um die Uhr geplanter Betrieb
Wie geht’s weiter?
- Entscheidung des Rates am 5. Februar 2026
- Prüfung einer schnellen Realisierung in Fertigbauweise
- Ziel: Betrieb noch im kommenden Jahr starten
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