Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen: Frischbetonproduktion
Düsseldorf () – Die Produktion von Frischbeton in Nordrhein-Westfalen ist im langfristigen Vergleich deutlich zurückgegangen. Wie der Landesbetrieb IT.NRW am Montag mitteilte, sind im Jahr 2025 4,9 Millionen Kubikmeter Frischbeton in 155 NRW-Betrieben industriell hergestellt worden.
Damit war die Absatzmenge um 0,7 % höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2015 sank die Absatzmenge um 14,3 %; bezogen auf 2005 hat sich die Absatzmenge um 19,0 % verringert.
Die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 zeigen einen Anstieg der Produktion von Frischbeton.
Die Absatzmenge stieg gegenüber dem 1. Quartal 2025 um 4,9 %. Die größten Produktionsrückgänge gegenüber dem jeweiligen Vorjahr innerhalb der letzten 20 Jahre waren in den Jahren 2009 und 2023 zu konstatieren.
Der Absatzwert von Frischbeton betrug im Jahr 2025 nominal (also nicht bereinigt) 568 Millionen Euro und sank damit um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Verglichen mit 2005 stieg der nominale Absatzwert hingegen um 71,6 %. Frischbeton wird beispielsweise im Hochbau für Bodenplatten und im Tiefbau zur Herstellung von Tunneln, Brücken und Fundamenten genutzt.
Der durchschnittliche Absatzwert je Kubikmeter Frischbeton war im Jahr 2025 mit 116 Euro um 2,6 % niedriger als ein Jahr zuvor.
Gegenüber 2015 stieg er jedoch um 80,6 % und gegenüber 2005 sogar um 111,7 %; damals lag er bei 55 Euro je Kubikmeter.
Deutschlandweit wurden im vergangenen Jahr unverändert 29,1 Millionen Kubikmeter Frischbeton produziert. Der Anteil der in NRW hergestellten Absatzmenge an der gesamtdeutschen Produktion betrug damit fast unverändert 16,8 % (Anteil 2024: 16,7 %).
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- In NRW wurden 2025 in 155 Betrieben 4,9 Millionen Kubikmeter Frischbeton produziert, die Absatzmenge lag dabei 0,7 % über dem Vorjahr
- Gegenüber 2015 sank die Absatzmenge um 14,3 %, gegenüber 2005 um 19,0 %
- Im 1. Quartal 2026 stieg die Absatzmenge gegenüber dem 1. Quartal 2025 um 4,9 %
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Frischbetonproduktion und damit ein Hinweis auf die Entwicklung der Bau- und Bauzulieferbranche in NRW
- Anstieg im 1. Quartal 2026 zeigt mögliche Erholung und kann Planungen/Investitionen in der Bauwirtschaft beeinflussen
- Veränderung von Absatzmenge und -werten (inkl. Preisniveau je Kubikmeter) wirkt sich direkt auf Kosten und Wirtschaftlichkeit von Bauprojekten aus
Wer ist betroffen?
- Frischbeton-Produzenten in Nordrhein-Westfalen (155 NRW-Betriebe)
- Bauvorhaben in Deutschland, die Frischbeton benötigen (Hochbau und Tiefbau wie Bodenplatten, Tunnel, Brücken, Fundamente)
Zahlen/Fakten?
- 2025: 4,9 Millionen Kubikmeter Frischbeton in 155 NRW-Betrieben
- 2025: Absatzwert 568 Millionen Euro, durchschnittlicher Absatzwert 116 Euro je Kubikmeter
- Deutschlandweit 2025: 29,1 Millionen Kubikmeter; NRW-Anteil 16,8%
Wie geht’s weiter?
- Im 1. Quartal 2026 steigt die Produktion von Frischbeton; die Absatzmenge nimmt gegenüber dem 1. Quartal 2025 um 4,9 % zu
- Die Jahre 2009 und 2023 zeigen die größten Produktionsrückgänge gegenüber dem jeweiligen Vorjahr in den letzten 20 Jahren
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