Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Schneider fördert Stabilität der Chemieindustrie
Berlin () – Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat sich dagegen ausgesprochen, die EU-Chemikalienverordnung zu überarbeiten.
Er nehme wahr, dass die deutsche Chemieindustrie derzeit aus vielen Gründen in einer schwierigen Lage sei, sagte er dem Nachrichtenmagazin Politico. „Sie wünscht sich deshalb mehr Sicherheit und sieht eine REACH-Revision kritisch“, so Schneider. „Auch ich bin der Meinung: Bewährtes soll man nicht unnötig ändern. Und REACH hat sich bewährt.“ Die Verordnung stelle einen verlässlichen Rahmen für die Industrie in Europa sicher, und sichere gleichzeitig einen hohen Schutz für Mensch und Umwelt. Hier dürfe es keine Abstriche geben.
Schneiders Äußerungen folgen auf den Auftakt des Chemieindialogs, der vergangene Woche von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ausgerichtet wurde und an dem unter anderem die CEOs von Chemieunternehmen wie Markus Kamieth (BASF) und Markus Steilemann (Covestro) teilnahmen. Auch Reiche hatte sich bereits gegen eine Überarbeitung von REACH ausgesprochen.
Die Europäische Kommission rechnet laut Hans Ingels, Referatsleiter für Bioökonomie, Chemikalien und Kosmetik in der GD GROW, mit der Veröffentlichung der REACH-Überarbeitung „im ersten Quartal des nächsten Jahres“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Carsten Schneider am 17.12.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesumweltminister Carsten Schneider spricht sich gegen die Überarbeitung der EU-Chemikalienverordnung aus.
- Er betont, dass die deutsche Chemieindustrie Sicherheit wünscht und eine REACH-Revision kritisch sieht.
- Seine Äußerungen folgen dem Chemieindialog, an dem auch die Bundeswirtschaftsministerin und CEOs von Chemiefirmen teilnahmen.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung der Stabilität in der Chemieindustrie
- Gewährleistung eines hohen Schutzes für Mensch und Umwelt
- Ablehnung unnötiger Änderungen an bewährten Regelungen
Wer ist betroffen?
- deutsche Chemieindustrie
- Bundesumweltminister Carsten Schneider
- CEOs von Chemieunternehmen (z.B. Markus Kamieth, Markus Steilemann)
Zahlen/Fakten?
- Bundesumweltminister Carsten Schneider spricht sich gegen REACH-Revision aus.
- Chemieindustrie wünscht sich mehr Sicherheit; sieht REACH-Revision kritisch.
- Veröffentlichung der REACH-Überarbeitung wird für das erste Quartal des nächsten Jahres erwartet.
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