Panorama: Solingen in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Innenminister Herbert Reul hat im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag von Solingen erneut bestätigt, dass es keine Hinweise auf Mittäter oder Gehilfen des Attentäters in Nordrhein-Westfalen gibt. Das teilten die Sprecher der Landtagsfraktionen von CDU und Grünen im Untersuchungsausschuss, Fabian Schrumpf und Laura Postma, am Freitag mit.
Reul habe zudem klargestellt, dass eine frühere Kontaktaufnahme mit der damaligen Flüchtlingsministerin Josefine Paul den Verlauf der Ermittlungen nicht verändert hätte.
Die beiden Fraktionssprecher warfen der SPD vor, seit Wochen den Eindruck zu erwecken, der Attentäter sei kein Einzeltäter gewesen. Diese mediale Inszenierung der Opposition sei faktenfrei.
Reul habe unmissverständlich gesagt, dass es sich um einen Einzeltäter handele. Zwar stehe eine Ideologie dahinter, da Radikalisierung nicht im luftleeren Raum entstehe, aber es gebe keine Bande und keine Struktur.
Wer aus der Mitgliedschaft in einer riesigen Chatgruppe eine Mittäterschaft oder ein Netzwerk konstruiere, betreibe keine Aufklärung, sondern Panikmache, so Schrumpf und Postma weiter.
Die Menschen erwarteten zu Recht, dass sauber zwischen Fakten und Spekulation unterschieden werde. Nordrhein-Westfalen habe aus dem Anschlag Konsequenzen gezogen, die Früherkennung von Radikalisierung verbessert und die Sicherheitsbehörden gestärkt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Herbert Reul (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Innenminister Herbert Reul hat erneut bestätigt, dass es keine Hinweise auf Mittäter oder Gehilfen des Attentäters in Nordrhein-Westfalen gibt
- Reul erklärte, dass eine frühere Kontaktaufnahme mit der damaligen Flüchtlingsministerin Josefine Paul den Verlauf der Ermittlungen nicht verändert hätte
- CDU- und Grünen-Sprecher warfen der SPD vor, mit der Darstellung des Attentäters als nicht Einzeltäter faktenfreie Inszenierung zu betreiben
Warum ist das wichtig?
- Es gibt laut Innenminister Reul keine Hinweise auf Mittäter oder Gehilfen des Attentäters in Nordrhein-Westfalen
- Eine frühere Kontaktaufnahme mit Josefine Paul hätte den Ermittlungsverlauf nicht verändert
- Nordrhein-Westfalen habe Konsequenzen gezogen, die Früherkennung von Radikalisierung verbessert und Sicherheitsbehörden gestärkt
Wer ist betroffen?
- SPD (Opposition)
- Josefine Paul (damalige Flüchtlingsministerin)
Zahlen/Fakten?
- Es gebe keine Hinweise auf Mittäter oder Gehilfen des Attentäters in Nordrhein-Westfalen
- Eine frühere Kontaktaufnahme mit der damaligen Flüchtlingsministerin Josefine Paul hätte den Verlauf der Ermittlungen nicht verändert
- Es handle sich um einen Einzeltäter; keine Bande und keine Struktur
Wie geht’s weiter?
- Herbert Reul bestätigt erneut, dass es keine Hinweise auf Mittäter oder Gehilfen des Attentäters in Nordrhein-Westfalen gibt
- Reul stellt klar, dass eine frühere Kontaktaufnahme mit Josefine Paul den Verlauf der Ermittlungen nicht verändert hätte
- Es bleibt dabei, dass der Attentäter als Einzeltäter gilt, ohne Bande oder Struktur, wobei Radikalisierung zwar eine Ideologie hat, aber keine Netzwerkannahme belegt ist
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